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Es existiert ein deutschsprachiges Buch – sogar in zwei Teilen – das als
Durchgabe entstanden ist. Das englische Medium LEES empfing es zu Beginn des
letzten Jahrhunderts von einem außerirdischen Wesen. In diesem Werk wird der Lebensweg
eines auf der Erde Verstorbenen in jenseitigen Sphären geschildert. Es ist
inhaltlich vergleichbar mit den Schriften Himmel
und Hölle, in denen Robert Blum sein Leben und Sterben im Jenseits beschreibt, sowie
mit den Schilderungen über Bischof Martinus durch Jakob Lorber – bis hin zum
Tor des Himmels.
Für uns Jakob-Lorber-Freunde ist dieses Buch besonders interessant und
lehrreich, weil es zeigt, wie ein Verstorbener je nach innerem Zustand von
geistigen Helfern geführt wird.
In den Jakob-Lorber-Büchern werden Robert Blum und Bischof Martinus
unmittelbar in die oberen Himmel geführt, während im Buch Reise
in die Unsterblichkeit vor allem der „Himmel der Weisheit“ hervorgehoben wird.
Insgesamt handelt es sich um eine sehr schöne und erhellende Darstellung –
wirklich empfehlenswert!
Für die Leser haben wir einige Zitate aus dem ersten Teil ausgewählt und
zusätzlich ins Niederländische und Englische übersetzt. Sie vermitteln einen
lebendigen Eindruck von den Zuständen in diesen geistigen Sphären.
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Die Farbe des Gewandes, das man trägt, ist ein deutlicher
Hinweis auf den geistigen Zustand – und das gilt für jeden Angekommenen im
geistigen Reich.
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Die Vorstellung, vor einem Richterstuhl erscheinen zu
müssen, ist ein Missverständnis. Man hat die Heilige Schrift an einer
bestimmten Stelle zu wörtlich genommen, obwohl es sich eigentlich um ein
Gleichnis handelt.
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Das wahre Gericht Gottes geschieht immer ehrlich und
unfehlbar. Es wird kein äußeres Beweismaterial benötigt – allein das, was der
Angeklagte von sich selbst offenbart, genügt.
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Für den Herrn gibt es keinen Irrtum. Was der Mensch sät,
das wird er auch ernten. Kein einziger Mensch wird aufgerufen, um für einen
Mitmenschen Zeugnis abzulegen – das Gericht Gottes irrt nie.
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Alles, was auf Erden nur äußerlich angenommen wurde –
gleichgültig zu welchem Zweck – wird im Jenseits von einem abfallen. Das ist
die Aufgabe des Nebels: alles Aufgesetzte aufzulösen, sodass nur das Geistige
bleibt. Dabei werden alle Siegel des irdischen Lebens gebrochen; was verborgen
war, tritt hervor, die Lebensbücher eines jeden Menschen werden aufgeschlagen.
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Ein grundlegender Irrtum des Menschen liegt in der
Vorstellung, seine Seele müsse schon auf Erden eine endgültige Entscheidung für
die Ewigkeit treffen. Stattdessen sollte das Erdenleben als erste Phase einer
unendlichen Entwicklung betrachtet werden.
(Anm. d. Red.: Nach Jakob Lorber und Swedenborg ist es
allerdings sehr empfehlenswert, diese Entscheidung bereits auf Erden zu
treffen!)
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Schlafen alle Menschen nach ihrer Ankunft im geistigen
Reich? Das ist nicht notwendig. Der Schlaf trennt zwei seelische
Entwicklungszustände – ähnlich wie wir auf Erden Tag und Nacht voneinander
unterscheiden.
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Wie erkennen die geistigen Helfer die vielen
Neuankömmlinge, die ihnen anvertraut sind? An der Farbe ihrer Gewänder. Farben
gelten in der geistigen Welt als untrüglicher Gradmesser.