Astronomische Sichtweisen
Swedenborg beschreibt an einer Stelle, dass es sogar gut ist, bestimmte
Dinge in einen wissenschaftlichen Kontext zu stellen. Dabei muss jedoch immer
die Urquelle als Bezugspunkt dienen. Wahres Wissen beginnt nicht mit starrer Wissenschaft,
sondern mit dem „Wissen-Schaffen“ – dem kreativen Hervorbringen von Erkenntnis.
Jeder Mensch ist im Grunde ein wissender Schöpfer, ein kreativer Denker.
Ein Jahr hat etwa 365 Tage, was ungefähr einer
vollständigen Kreisbewegung von 360 Grad entspricht, da die Erde in dieser Zeit
einmal die Sonne umkreist. Die Erde ist dabei nicht völlig rund, sondern hat
aufgrund ihrer Rotation eine leicht abgeplattete, ellipsoide Form. Es ist
interessant, die Erde aus der Ferne zu betrachten und ihre Position im
Verhältnis zur Sonne und den anderen Planeten unseres Sonnensystems zu
analysieren. Astronomisch betrachtet befinden sich die Planeten in folgender
Reihenfolge von der Sonne aus gesehen: Merkur, Venus, Erde (mit ihrem Mond),
Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
So kann sich jeder an
Einsichten erfreuen, die im Licht des wahren, eigenen Selbst stehen. Jeder darf
im Kleinen „erschaffen“ und darauf weiter „aufbauen“. Wissenschaft, wie sie
heute oft an Universitäten mit Titeln und Status betrieben wird, ist dabei nur
ein Aspekt – und manchmal sogar übertrieben aufgeblasen. Die Tage der Woche
spiegeln auf eine uralte, symbolische Weise die Wirkungen der Planeten wider –
eine Logik, die für sich selbst spricht und es wert ist, entdeckt zu werden:
Die nach den Planeten
benannten Tage
Tag 1: Sonntag (Sonne) –
der 7e Planet (eigentlich
ein Stern!)
Tag 2: Montag (Mond) – der 10e Planet
Tag 3: Dinstag (Mars) – der 6e Planet
Tag 4: Mittwoch (Merkur)
– der 9e Planet
Tag 5: Donnerstag (Jupiter) – der 5e Planet
Tag 6: Freitag (Venus) – der 8e Planet
Tag 7: Samstag (Saturn) – der 4e Planet
28 49
als 7 x 7 = 49
Die Zahl 28 ergibt sich
aus 7 × 4, und 49 lässt sich als 7 × 7, also 7 hoch 2 verstehen – Zahlen, die
in vielen alten Systemen eine symbolische Bedeutung haben.
Samstag und Sonntag markieren symbolisch den Beginn und das Ende eines
Schöpfungszyklus.