Lichtfarbentherapie
Eine halbe Stunde Farb-Licht ist fast wie ein ganzer Tag unter der
Tropensonne
Durch den Einsatz der Farb- und Lichttherapie entfaltet die
Lichtbestrahlung eine tiefgehende Wirkung, ohne dabei die Hautoberfläche zu
überlasten. Jede Bestrahlung wird zudem gut vertragen. Die besondere Art der
Farbbestrahlung ermöglicht eine außergewöhnlich hohe Bestrahlungsintensität –
selbst in kurzer Zeit. Diese Wirkung wird zusätzlich durch eine Umstellung auf
vollwertige Ernährung und durch das konsequente Meiden chemischer Schadstoffe
unterstützt. Die meisten Probleme, die durch Sonnenlicht verursacht werden
können, sind häufig auf die UV-A-Strahlung zurückzuführen, mit gesundheitlichen
Folgen wie Sonnenallergie, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündung,
Stirnhöhlenentzündung, Blutungen durch Polypen, schwelende tuberkulöse Prozesse
und unerwünschte Reizung von Tumoren.
Mit der Farblichttherapie werden außergewöhnliche Ergebnisse erzielt; in
vielen Fällen tritt Heilung oder eine deutliche Besserung ein.
Tiefenwirkung mit warmem Farb-Licht
Die Bestrahlung mit Licht und Farben (genauer gesagt die Therapie mit Eichotherm) entspricht im Wesentlichen dem Sonnenlicht am
Äquator. Die Bestrahlungszeiten orientieren sich am Tagesverlauf. Eine Stunde
Tageszeit entspricht etwa zwei Minuten Bestrahlung. Vierzig Minuten Bestrahlung
entsprechen somit einem Tag unter der Tropensonne. Dabei kommen Vor- und
Nachbestrahlungsphasen mit hellem Orange im Breitbandspektrum zum Einsatz. Die
Hauptbestrahlung entspricht der Mittagssonne. Der eigentliche Heilprozess in
Form der photochemischen Abwehr vollzieht sich bei der UV-B-C-Bestrahlung in
Kombination mit dem notwendigen hellorangen Strahlungsspektrum.
Schwer kranke Menschen empfinden diese vierzigminütige warme
Lichtbestrahlung als sehr angenehm. Anschließend tritt häufig ein tiefer Schlaf
ein – manchmal sogar 24 bis 36 Stunden nach der Behandlung. Oft reagieren
Nieren und Darm spontan mit erhöhter Organfunktion. Die Lichtbestrahlung kann
eine vollständige Umstellung im Organismus bewirken. Die Therapie kann mit
anderen sinnvollen Heilmethoden kombiniert werden, um eine optimale Wirkung zu
erzielen. Es ist mit einer noch besseren Wirkung biologischer und
homöopathischer Mittel zu rechnen. Es wird empfohlen, sich nach der
Lichtbestrahlung etwa zwanzig Minuten warm anzuziehen und ein warmes
Kräutergetränk zu sich zu nehmen.

Licht“ in der Medizin
Diejenigen, die das Licht meiden, sind innerlich oft depressiv. Manche
Menschen ziehen die Vorhänge oder Rollläden zu. Doch Licht spendet Wärme,
belebt und strahlt Liebe aus. Gäbe es kein Licht, würde sich der Mensch
eingeschränkt fühlen. Sprichwörter oder Redewendungen geben darüber oft
Aufschluss und werfen ein Licht auf eine Sache, sodass man sie besser erklären
kann. Die Augen stehen in engem Zusammenhang mit dem Licht. Das „dritte Auge“
ist das „erleuchtende“ Auge und eng mit den beiden anderen Augen verbunden. Das
Reiben der geschlossenen Augen erzeugt ein Farbenpanorama. Der Mensch kann
innerlich schauen. Blinde sind zwar blind, erleben aber dennoch ein eigenes
inneres Lichtzentrum. Auf zweitausend Metern Tiefe im Ozean gibt es kein Licht
mehr, dennoch existiert dort Leben. Bestimmte Fische haben an dieser Tiefe
beleuchtete Augen, mit denen sie ihre Umgebung erhellen. Es gibt viele Arten
von Licht. Licht bewegt sich mit etwa 300.000 Kilometern pro Sekunde und ist
stets mit Wärme verbunden.
Woher kommt das Licht? Es muss einen Ursprung haben, denn es breitet sich
aus und bewegt sich. Licht benötigt ein materielles Medium, um sichtbar zu
sein, wie beispielsweise eine Glühbirne oder eine Kerze, die als materielles
Objekt Licht abgeben. Tageslicht ist ein Phänomen des Sonnenlichts. Die Sonne
ist das Zentrum einer enormen Energiemenge, in der Energie durch atomare
Transmutationsprozesse entsteht. Radioaktivität ist selbst ein
Umwandlungsprozess von Materie. Licht ist daher nicht nur mit Materie
verbunden, sondern auch mit einer atomaren Materietransformation.
Wenn Ordnung und Einheit gestört werden, wird Energie freigesetzt, und
diese nennen wir Licht. Licht ist die Folge einer Kraft, die aus der Materie
befreit wird. Ohne Feuer kann Materie nicht brennen. Elektrischer Strom muss
durch eine Lampe fließen, damit sie Licht erzeugt. Es muss Energiekraft
vorhanden sein, die anregt und in die Materie eindringt, um etwas zu bewirken.
Die drei grundlegenden Faktoren sind Urenergie, Materie und Licht. Damit ist
der Weg des Lichts erkannt.
Heutzutage mangelt es dem Menschen an Licht und Luft. Der menschliche
Körper benötigt ständig frischen Sauerstoff sowie wechselnde Einwirkung von
Sonnenlicht und Schatten, um alle Lebensfunktionen ordnungsgemäß erfüllen zu
können. Zivilisationskrankheiten nehmen beunruhigende Formen an, und die
Leistungsfähigkeit lässt frühzeitig nach. Verschiedene Krankheitssymptome
treten auf. Viele haben denselben Hintergrund: Vergiftungen, schlechte
Lebensgewohnheiten, ungünstige Arbeitsbedingungen bei künstlichem Licht,
Luftverschmutzung in Industriegebieten, biologisch minderwertige Nahrung,
schlechte Luft und Überlastung der Nerven. Diese ständigen Reize, denen der
Mensch ausgesetzt ist, können zu schweren Stoffwechselstörungen führen.