Die sichtbare Wiederkunft Jesu von 2028 bis 2038

In verschiedenen Teilen der Bibel wird die Berechnung verwendet, dass ein Tag für ein Jahr steht und umgekehrt, ebenso wie in Psalm 90,4 und 2. Petrus 3,8, wo es heißt, dass ein Tag für tausend Jahre steht und tausend Jahre für einen Tag. Nach intensiver Forschung wissen wir heute, dass das Sterbedatum Jesu auf den 4. Juli des Jahres (Freitag) 32 n. Chr. fällt. In der Heiligen Schrift, in Hosea 6,2, steht ein Zitat: „Er wird uns nach zwei Tagen wiederbeleben, am dritten Tage wird Er uns aufrichten, und wir werden leben vor Seinem Angesicht.“

Wenn ein Tag für tausend Jahre steht, könnte es dann nicht so sein, dass der erste „Tag“ von 28 bis 38 n. Chr. (plus 1000 Jahre, also Tag 1) dauerte und der zweite „Tag“ von 1028 bis 1038 n. Chr. (plus 1000 Jahre, also Tag 2) bereits vorüber ist? Der dritte Tag könnte dann, nach dieser Berechnung, von 2028 bis 2038 stattfinden.

Wir leben bereits in der Großen Trübsal, deren Intensität mit der Annäherung an die „2000-Jahre-Wende“ [ab 28 n. Chr., nach Jakob Lorber] immer stärker zunehmen wird. Sowohl die Bibel als auch die Neuen Offenbarungen warnen uns, auf diese Zeiten zu achten und zu erkennen, wie weit sie bereits fortgeschritten sind. Der Tag des Herrn kommt bald, und erst danach folgt Seine Wiederkunft. Zuerst muss die Erde gereinigt und geläutert werden, und erst dann wird der Herr selbst auf der Erde erscheinen. In „Himmelsgaben“, Band 3, nennt der Herr Sein zweites Kommen auf die Erde:

 

HiG.03_64.04.25,21] Und Ich, der Herr, der dieses durch den Mund Johannis zu euch geredet hatte, werde die Erde auf allen Orten und Punkten mit allerlei Gericht und Kalamitäten, als durch gewaltige Kriege, durch große Teuerung und Hungersnot, durch allerlei Pestilenz unter den Menschen und Tieren, durch große Erdbeben und andere Erdstürme, durch große Überschwemmungen und auch durch Feuer heimsuchen. Aber die Meinen werde Ich in der Liebe erhalten, und sie werden an nichts Mangel zu erleiden haben.

[HiG.03_64.04.25,22] Wer Mich aber nun in dieser Meiner zweiten Ankunft wird wie und wo immer zu verfolgen trachten, den werde Ich von der Erde zu vertilgen verstehen.

 

Es wird oft nach dem tausendjährigen Reich gefragt, wann es beginnen wird!

Darauf folgt die Antwort des Herrn:

 

HiG.02_50.12.27,05] Frage du aber nicht viel um den Beginn des „Tausendjährigen Reiches auf Erden“! Denn ein solches wäre ja ein Gottesreich mit äußerem Schaugepränge! – Ein wahres Gottesreich aber kann es nimmer geben in der Materie, sondern allein nur im Geiste. – Und so kommt das „Tausendjährige Gottesreich“ nicht irgend äußerlich beschaulich, sondern ganz still und prunklos in den Herzen der Menschen, die eines guten Willens sind.

 

[HiG.02_50.12.27,06] Frage auch nicht: wann und wie?Denn die Ankunft des „Tausendjährigen Gottesreichs“ ist die allzeitige und stets gleiche, volle Wiedergeburt des menschlichen Geistes.

[HiG.02_50.12.27,07] Der „gefesselte Drache“ sind die gezähmten Gelüste des Fleisches. – Und die kurze, einmalige und „letzte Freilassung“ desselben ist die endliche Ablegung des Fleisches, die so manchem Geiste denn doch noch immer das ist, was da ist das Verlassen einer Wohnung, deren jemand sich längere Zeit bedient hat.

 

[HiG.02_50.12.27,08] Die Materie zu einem allgemeinen Gottesreiche auf Erden in den Herzen der Menschen aber hast du nun schon vielfach in deinen Händen. Mache, daß sie bald in die Hände vieler gelangt, und du wirst darin das wahre „Tausendjährige Gottesreich auf Erden“ erschauen! Amen.

 

Vom jetzigen Kommen des Herrn

 

empfangen am 11. August 1878

                                          aus dem Festgarten

 

‚Komm Herr Jesu! Komme bald‘, und denen Ich die tröstlichen Worte ins Herz lege: ,Siehe, Ich bin bei Euch alle Tage, bis an der Weltende‘, so ihr Mich nur wollt in euren Herzen wohnen lassen. Jede Seele kann davon Zeugnis ablegen, welche Mich im Ernst zu erfassen sucht. Sie wird eine Kraft in sich fühlen, die allen äusseren Stürmen zu trotzen vermag, sowie auch dem Einfluss der finstern Mächte ihr Ohr zu verschliessen, weil sie jeden Augenblick braucht, mit Mir zu verkehren und darin nicht unterbrochen sein will….

Ich aber sage euch: prüfet, ob die göttlichen Worte, welche gelesen werden, ohne dass der Geist in euch bewirkt, dieselben im Leben anzuwenden, euch befriedigen?

Um die Liebe wieder mehr in die Herzen der Menschen zu legen, komme Ich nun abermals zu den Menschen, und klopfe bei ihnen Selbst an, d.h.  bei allen, welche Mich im redlichen Sinne suchen und deshalb bitten: ‚Komm Herr Jesus, komme bald!‘

Liebe Kinder! Mein zweites Kommen ist nach der Weise, wie es stattfindet, vielen Menschen ebenso unfasslich, wie das erste Mal, weil die Herzen voll sind von wünschen materieller Art, da sie mit Meinem Erscheinen hoffen, dass dieselben erfüllt werden….

 

 Jakob Lorber beschreibt einen nahenden Feind aus dem Luftraum, gemäß GJE5-108:2,3.

Das Zeitalter der Technik

 

[GEJ.05_108,01] (Der Herr:) „Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer großen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden. Es wird sich dann steigern der Menschen Elend bis zu einer unglaublichen Höhe. Alsdann werden abermals von Mir Menschen erweckt werden, und sie werden verkünden die Wahrheit Meines Namens über zweihundert Jahre lang. Wohl denen, die sich daran kehren werden, obwohl ihre Zahl nur eine geringe sein wird!

 

[GEJ.05_108,02] Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit.

 

[GEJ.05_108,03] Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!

 

[GEJ.05_108,04] Fasset dieses wohl! Denket aber ja nicht, daß Ich das alles also haben wolle, und es wäre darum etwa das alles schon also bestimmt! Das alles sei ferne von Mir und euch! Aber es wird also sein, wie vor den Zeiten Noahs: Die Menschen werden von ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten einen stets böseren Gebrauch machen und werden ganz freiwillig allerlei Gerichte aus den Tiefen Meiner Schöpfung über sich und am Ende über die ganze Erde heraufbeschwören. Da aber sage auch Ich dann mit euch, Meinen biederen Römern: VOLENTI NON FIT INIURIA! (Dem Wollenden geschieht nicht Unrecht!)

 

[GEJ.05_108,05] Ja, es sollen die Menschen mit Maß und Ziel ja alles haben und sich errichten die mannigfachen Bequemlichkeiten fürs irdische Leben und sollen schonen ihre Hände vor schweren Arbeiten, um desto mehr Zeit zu gewinnen für die Bearbeitung und Veredlung ihrer Herzen und Seelen, und sollen sein alle gleich voll Freudigkeit in Meinem Namen durch ihr ganzes Leben; aber unter ihnen soll es keinen Leidenden und Traurigen geben, außer einen mutwilligen Sünder wider jede gute bestehende Ordnung in Meinem Namen!

 

[GEJ.05_108,06] Aber wenn mit der natürlich zunehmenden Geschicklichkeit der Menschen auch ihre Selbstsucht, Habgier und Herrschsucht zunehmen wird und also die Verfinsterung der Menschengemüter, dann natürlich können davon auch die schlimmen Folgen nicht unterm Wege verbleiben! Denn so ihr einen Fuß um den andern schnell weiter und weiter setzet, so kann die Folge des schnellen Weiterkommens nicht ausbleiben. Wer aber mit dem Weitersetzen seiner Füße zaudert, muß sich auch gefallen lassen, so ihm sogar eine Schnecke vorkommt. Von einer Höhe herabfallen, bringt dem Leibe offenbar den Tod; wenn aber jemand das aus der Erfahrung weiß und springt aber dennoch von einer großen Höhe in eine Tiefe hinab, – was ist dann das?

 

[GEJ.05_108,07] Seht, das ist blinder Mutwille, und die arge Folge davon nicht Mein Wille, sondern das unwandelbare Gesetz Meiner ewigen Ordnung, das weder örtlich speziell und noch weniger irgend allgemein aufgehoben werden kann! Oder meinet ihr, daß Ich etwa darum dem Feuer seine zerstörende Hitze nehmen soll, auf daß ein Narr, der in ein Feuer sich stürzt, keinen Schaden leide?! Oder soll Ich dem Wasser das nehmen, daß es ein Wasser ist und der Mensch im selben ehestens ersticken muß, so er entweder unvorsichtig oder mit Gewalt eines andern oder mutwillig in dasselbe fällt?!“

 

 Jesaja 13 spricht von Babel – zur Zeit des Propheten Jesaja selbst. Dieses Babel wird in der Bibel mehrmals auch als Beispiel für die zukünftigen Zeiten verwendet, jedoch in vielfacher Hinsicht. Die Bibel sagt dazu folgendes:

Jesaja 13:6-22 (Lutherbijbel)

6 Weint, denn der Tag des Herrn ist nahe; er kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen.
7 Darum werden alle Hände erschlaffen, und jedes Herz der Menschen wird verzagen.
8 Und sie werden sich ängstigen, Schmerzen und Wehen werden sie ergreifen, wie eine gebärende Frau. Sie werden sich entsetzen einer gegen den anderen, und ihre Angesichter werden entstellt sein.
9 Siehe, der Tag des Herrn kommt, grausam, mit Zorn und heißer Wut, um das Land der Verwüstung zu machen und die Sünder darin auszurotten.
10 Denn die Sterne des Himmels und ihre Sterne werden nicht mehr leuchten
(der Glaube), die Sonne (Die Liebe) wird sich verfinstern beim Aufgang, und der Mond wird nicht mehr scheinen.
11 Und ich werde die Bosheit der Welt heimsuchen und die Ungerechtigkeit der Gottlosen strafen; und ich will den Hochmut der Stolzen demütigen und den Übermut der Gewalttätigen niederwerfen.
12 Ich will die Menschen teurer machen als reines Gold und die Menschen wertvoller als Ophirgold.
13 Darum werde ich den Himmel erschüttern, und die Erde wird sich bewegen von ihrer Stelle, vor dem Zorn des Herrn Zebaoth und vor dem Tage seines brennenden Zorns.
14 Und es wird geschehen, dass wie ein Hirsch, der niemand verfolgt, jeder zu seinem Volk fliehen wird, und jeder in sein Land zurückkehrt.
15 Jeder, der ergriffen wird, wird durchbohrt werden, und wer gefangen wird, fällt durch das Schwert.
16 Ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser werden geplündert, und ihre Frauen werden vergewaltigt.
17 Siehe, ich will die Meder (Iran) gegen sie erwecken, die weder Silber noch Gold achten und den großen Reichtum der Babylonier nicht wünschen.
18 Mit Bögen werden sie die jungen Männer erschlagen und das Kind und die Schwangere erschonen in ihren Augen.
19 Und Babel, das prunkvolle, das der Stolz der Chaldäer war, wird wie Sodom und Gomorra zerstört werden.
20 Es wird nie mehr bewohnt werden und kein Mensch darin wohnen für und für; kein Araber wird dort lagern, und die Hirten werden dort nicht ihre Herden lagern.
21 sondern wilde Tiere werden dort liegen, und ihre Häuser werden voll von Heulen sein; Strauße werden dort hausen, und Ziegenböcke werden darin tanzen.
22 Und Hunde werden in ihren Palästen heulen, und Schakale in den herrlichen Palästen; ihre Zeit ist nahe, und ihr Leben wird nicht verlängert werden.

 

 

Apokryphen

Hundert Jahre und später – nach Jesus Christus – waren noch zahlreiche jüdische Schriften in Umlauf, oft in der griechischen Sprache, die man „die späteren Schriften des Alten Testaments“ nannte. Im Christentum gehören diese „verborgenen“ Texte nicht zur Bibel.

Die katholische Kirche hingegen hat einige von ihnen als offiziellen Bestandteil der Bibel anerkannt [Judith, Tobit, die Bücher der Makkabäer, die Weisheitsbücher Salomos, Jesus Sirach und Baruch].

Luther wollte diese Bücher jedoch nicht mit der Bibel gleichsetzen, sondern sah sie eher als „eine Ergänzung“ zur Bibel. Im Jahr 61 n. Chr. wurde Laodizea durch ein Erdbeben zerstört. Paulus sagte zu dieser Zeit, dass sein Brief an die Kolosser auch in Laodizea vorgelesen werden sollte…

 

Der Schwan

Wenn der Schwan singt, ist ein schreckliches Kreischen zu hören, aber wenn dieser Vogel stirbt, dann ist sein Gesang himmlisch.

Mit seinen letzten Seufzern ertönt ein wunderbares Geräusch.