JESUS – unser Heiland und Retter der Welt

 

Diese Offenbarungen sind laut Joh. 14.21 durch das Innere Wort

 

empfangen von Johannes Widmann

 

und für privaten Gebrauch bestimmt. Alle Rechte vorbehalten!

 

 

 

 

 

 

Mögen diese Offenbarungen vielen Menschen in unserer Zeit Licht und Kraft geben, den Heilsplan Gottes zu erfüllen!

Ihr Bruder Johannes

 

 

Es kann keiner sagen: "Der Herr ist JESUS", außer im Heiligen Geist.

Es gibt verschiedene Zuteilungen von Geistgaben, doch nur einen Geist; es gibt verschiedene Dienste, doch nur einen Herrn; es gibt verschiedene Wirkungen, jedoch nur einen Gott, der alles in allen wirkt. (Kor 12,3-4)

 

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

Es wird eine Zeit kommen wie einst zu Noahs Zeit ..........................................  1

Liebet eure Freunde und liebet auch eure Feinde ........................................... 2

Was löscht die Sünden der Welt ......................................................................    4

Ihr werdet in Meinem Namen große Dinge tun ................................................    5

Betrachtet Meine Menschwerdung .................................................................. 8

Was würdet ihr sagen, wenn Ich als kleines

Kind unter euch erscheinen würde ........................................................   11

Betrachtet Mich als Meister und euch als Jünger ............................................ 13

Ich bin von der Erde erhöht und doch komme Ich wieder ...............................      15

Betrachtet Adam und Eva vor dem Fall ...........................................................       17

Von Meiner Menschwerdung ...........................................................................      21

Woran erkennt ihr, daß Ich euch liebe .............................................................     23

Stehet auch ihr unter dem Kreuz von Golgatha ...............................................     24

Betrachtet die Engel und euch Menschen ......................................................     26

Vom Geist des Herrn und vom Geist der Welt .................................................   29

Vom Wasser und Wein einst in Kanaan ...........................................................       32

Betrachtet den Heiligen Christophorus ...........................................................       35

Betrachtet das Wunder von Kanaan ...............................................................   37

Betrachtet den Fischfang der Apostel .............................................................     40

Ihr könntet fragen, wer wohl in Meinem Himmel die Größten sind ..................    41

Vom Vater und vom Kind .................................................................................        44

Betrachtet Krankheiten und ihre Heilung .........................................................  47

Gut und Böse ringen um die Menschenherzen ................................................    49

Einst trat ein Engel zur Jungfrau Maria -

wie es heißt, der Engel des Herrn .........................................................  52

Betrachtet die Hirten, wie sie einst zu Meiner Krippe kamen ...........................   54

Judas und Johannes ........................................................................................ 55

Von den klugen und den törichten Jungfrauen ................................................    57

Warum bin Ich einst an das Kreuz gegangen ..................................................  58

Betrachtet Johannes am Jordan ......................................................................    60

Johannes taufte zur Buße, Ich aber mit dem Feuer des Heiligen Geistes .......    61

Betrachtet die Totenerweckung des Lazarus ................................................... 64

Betrachtet das Selbstgericht des Judas Iskariot ..............................................      64

 

 

 

 

G E B E T.

 

JESUS, göttlicher Meister, Du bist die Wahrheit, Du bist das Licht, Du bist das Leben selbst. Was sind wir? Wir sind arm an Licht, an Leben, an Heil, Wir wollen uns tief in Dich versenken, der Du alles in allem bist. Wir, das Nichts, versenken uns in das Alles, in Dein Alles, in die Fülle Deines Wesens, in die Fülle Deiner Gnade, in die Fülle Deines Vermögens. Sei Du ganz in uns, wir ganz in Dir. Sei Du unser Leben und alle Äußerung. Amen

 

A - ES WIRD EINE ZEIT KOMMEN WIE EINST ZU NOAHS ZEIT

 

Noah baute sich eine Arche. Darin wurden er und seine Familie mit allen darin Eingeschlossenen gerettet. Ich aber sage euch: Ich bin der Leib, in den ihr eingegliedert werden sollt. ICH BIN DIE ARCHE. Alle, die in Mir sind, werden bewahrt bleiben. Sehet, ihr seid Meine Glieder, Ich bin der große Leib. Lebet und webet in Mir, Ich lebe und webe in euch. Strebt hin zu Mir, Ich lebe dann in euch.

Die drei Weisen brachten Mir drei Gaben: ihr Herz, ihren Verstand und Willen. Fortan war Ich ihre Liebe, ihre Weisheit und ihr Werk. Schenkt euch Mir hin, und fortan will Ich in euch leben.

Wieviele Menschen sind heute schon die lebendigen Glieder Meines Leibes? Eine Minderheit, die wirklich auf Mich nur hinleben, damit in Mir leben, in denen Ich selbst leben kann. Wer von euch kann sagen, daß Ich allein euer Meister, allein euer Vorbild, allein eure Kraft, allein euer Gelingen bin?

Wer ganz Mir lebt, in dem will Ich selber leben. Keiner lebe sich selbst, lebet ihr, lebet Meiner, so will Ich euer Leben sein. Sehet, Ich habe viele Menschen, die verehren Mich, sie preisen sogar Meinen Namen. Aber Ich habe Wenige, die so Mir leben, so für Mich leben, so zu Mir hinleben, daß Ich selbst ihr Leben bin, daß Ich selbst in ihnen auferstehe, sie

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somit Teile Meines heiligen Leibes sind.

Ich sagte, Noah und die Seinen wurden gerettet durch die Einkehr in die Arche, und alles, was in Mir ist und in Mir bleibt, ist bereits im neuen Himmel und ist, indem es in Mir ist, versiegelt, versiegelt für den Tag des Heiles. Schenket Mir - wie die drei Weisen - eure dreifache Gabe: Gold - euer Herz, Weihrauch - eure Gedanken, Myrrhe - Mir dienen auch bis ins Leiden hin.

Schenkt ihr Mir Herz, Vernunft und Wille, so gebt ihr Mir die königliche Gabe. Was Mein ist, das erfülle Ich, da setze Ich das Meine statt dem Euren ein. Ihr habt Meine Liebe, Meine Weisheit und Meine Macht. So lebe Ich in euch und ihr in Mir.

Ich sage euch, wenn ihr alle Meine lebendigen Glieder seid - Ich schütze Mein Eigentum, Ich erfülle es, Ich bestimme es, Ich erhalte es wunderbar -, so beginnt in denen, die in Meinem Leibe sind, das neue Gottesreich schon hier. Und dieser Mein Leib wird zunehmen an Gliedern und wird vollendet sein, wenn Ich wiederkomme. Meine Braut, Mein großer Leib, harret Meiner, und Ich komme als das Haupt selbst in Macht, Kraft und Herrlichkeit zu Meinem Leib, mit dem Ich Mich vermähle. Und alle, die in Mir sind, werden mit Mir eines sein. Ich werde der König dieses Reiches sein auf Erden, und dieses Reich wird kein Ende finden. Amen

 

 

B - LIEBET EURE FREUNDE - UND LIEBET AUCH EURE FEINDE

 

Liebt ihr wirklich eure Freunde - und liebt ihr auch wirklich eure Feinde?

Sehet: wer seine Freunde nicht liebt, ist ungerecht, wer seine Freunde aber liebt, ist gerecht. Wer aber seine Feinde liebt, der ist barmherzig - und sein ist auch Meine Gnade.

Aber ihr wißt: es gibt Menschen, sie lieben nicht einmal ihre Freunde und sind damit ungerecht vor Mir. Die aber sogar ihre Feinde lieben, sind Kinder Meines Erbarmens und allzeit Meines Erbarmens wert. Ihr seid in Erbarmen selbst aufgenommen von Mir, und erbarmet ihr euch in Feindesliebe

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der Feinde, seid ihr Meines Leibes Glied, ihr seid die Meinen.

Scheltet nicht die Feinde, erbarmet euch ihrer, daß ihr Meine Kinder, Meine Lieblinge seid. Denn die Barmherzigkeit macht euch zu Meines Leibes Gliedern, macht euch zu Erben des Himmels, macht euch zu Meinen Bräuten. So liebte Ich euch zuerst auch als Meine Feinde, denn ihr lebtet in der Sünde, und Ich habe euch Erbarmung geschenkt. Und [so-]wie ihr eure Feinde auch liebt, ihnen Barmherzigkeit angedeihen lasset, lasset ihr Meine Liebe über sie kommen, und Meine Liebe bleibt in euch und ihr bleibet in Mir.

Wie aber sollt ihr eure Freunde und eure Feinde lieben? Freunde geben euch Gutes, gebt ihnen auch Gutes. Das ist gerecht. Feinde geben euch Schlechtes, so gebt ihnen einseitig Gutes, [auf-]daß ihr Meine Kinder seid und Meiner Gnade selbst ewig wert. Gutes für Schlechtes - das ist Feindesliebe, das ist Barmherzigkeit, das macht euch als Meine besonderen Kinder vor Mir Meiner Barmherzigkeit wert.

Es ist selbstverständlich, daß ihr für Gutes Gutes gebet. Aber es ist sicherlich nicht ganz selbstverständlich, daß ihr für Böses Gutes tuet. Aber das macht euch zu Meinen Kindern, zu Meines Leibes Gliedern, zu Erben Meines Reiches, Wollt ihr Böses mit Bösem vermehren, so ist Meine Liebe nicht in euch. Wollt ihr Gutes für Böses tun, so nehmt ihr das Reich Gottes mit großer Gewalt in euch auf, denn Barmherzigkeit ist die große Gewalt, die den Himmel an sich zieht. Wie ihr zu euren Feinden seid, so muß Ich ewig zu euch sein.

Tuet Gutes jedermann, und ihr werdet Meine Kinder nicht nur heißen, sondern sein. Ihr werdet in Meinem Leib Stücke Meines Leibes sein, und damit ist euch das Himmelreich gesichert, denn wer in Mir ist, ist im Himmelreich und lebt damit im ewigen Leben.

Sehet, Ich habe auf Erden nur Gutes getan an Freund und Feind. Nehmt Mich zum Vorbild, wie Ich mit euch verkehre. Ihr wollt doch, daß Ich euch nur Gutes tue -  so tut es in Meinem Namen auch den Nächsten, und Ich verspreche euch, Ich lasse kein Gericht über euch zu. Ich werde immer

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voll Erbarmen mit euch sein und euch bewahren vor allem Übel, denn ihr gebet nur Gutes, sei es Freund oder Feind. Ihr seid barmherzig und all Meiner Erbarmung wert, und kein Gericht wird euch niederwerfen. Amen

 

C - WAS LÖSCHT DIE SÜNDEN DER WELT

 

Maria Magdalena liebte die Welt, und die Liebe zur Welt machte sie zur Sünderin. Maria Magdalena liebte dann Mich, und sie wurde eine heilige Maria Magdalena. Darin seht ihr den großen Unterschied. Wer die Welt liebt um der Welt willen, ist ein Sünder. Wer Mich liebt, das Heilige, wird darin geheiligt, ein Gerechter. Und Ich sage euch, die Liebe zur Welt macht den Menschen sehr mangelhaft, die Liebe zu Mir macht ihn tugendsam. Und ein Mensch, der Mich nicht liebt, fürwahr, er lebt in der Sünde, das heißt, er verehrt, er betet die Welt an, er liebt die Welt aus ganzem Herzen. Wer aber Mich liebt, schenkt die Liebe Mir und wird Meine Liebe aus Dankbarkeit zurückempfangen. Und alle, die Mich so lieben, in denen ist Mein Geist, und Ich mache sie somit gerecht.

Mich lieben, machte eine Magdalena zur Maria, zur heiligen Maria Magdalena. Und so sage Ich euch: die Liebe, zu Mir gewandt, heiligt euch. Ihr schenkt Mir eure Liebe, Ich schenke euch Meine Liebe. Ihr schenkt Mir einen Teil eurer und Meiner Liebe zurück, und so wird eure Liebe in Mir vollkommen. Habt nicht lieb, was in der Welt ist, denn sonst kann Meine Liebe nicht in euch sein. Liebet Mich, und ihr werdet vollkommen in Meiner Liebe. Was heißt, die Welt lieben?

Das heißt es: die Welt an Meine Stelle setzen, der Welt eine endgültige, endliche Liebe schenken. Liebt Mich als euer erstes und als letztes Ziel, als Anfang und Ende, liebt Mich als Ausgang, Vater, und als Ziel, als Bräutigam, und als Beistand, daß Ich mit euch bin. Die Mich lieben, sind eines mit Mir. Sie geben Mir ihre Liebe, Ich gebe ihnen Meine Liebe zurück, und Meine Liebe macht sie in allem Guten mächtig.

So sage Ich euch, die die Welt lieben anstatt Mich, sind

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der Magdalena gleich. Die aber MICH lieben, wie die bekehrte Magdalena, sie gleichen nun den Heiligen. Sie lieben den Heiligen, und Meine heilige Liebe ist in ihnen, sie heiligt sie.

Maria Magdalena liebte sich in der Welt. Später liebte sie Mich als ihr Ich und Leben - das ist ihre Bekehrung. Wer die Welt liebt, liebt sich in der Welt. Wer Mich liebt, liebt Mich als sein Ich und Leben. So war Maria Magdalena in ihrer Weltliebe ganz voll Eigenliebe, und diese Eigenliebe und Weltliebe hatte sie ganz gefangen genommen. Die bekehrte Magdalena liebte Mich so sehr und alles durch Mich und sich nur in Mir, Mich als ihr Ich und Leben, Ich bin ihr Haupt, Ich bin ihr Herz, Ich bin ihr Wille, Ich bin alles ihr geworden.

Und so sage Ich euch, zwischen weltlicher Eigenliebe und Gottesliebe, die Mich als ihr Ich sucht, schwanken die Menschen. Selbstverleugnung und Weltverleugnung ist Mein Joch, und das Herz frei zu haben für Mich, daß Ich euer Ich und Leben werde, daß Ich das Wesen eures Wesens und das Leben eures Lebens werde, denn dann bin Ich in euch und wirke durch euch vollmächtig.

Maria Magdalena, die große Sünderin, die soviel Liebe hatte zur Welt, hat nun diese viele Liebe Mir geschenkt und ist zu einer großen Heiligen, zu einer gottvollen, in der Ich verherrlicht bin, geworden. Und wer viel Liebe hat und sie Mir schenkt, wird groß in Meinem Reich, denn große Liebe kann Mich groß annehmen. Ihr werdet groß und mächtig in ihm erstehen, denn Ich werde euer Ich und Leben sein. Amen

 

D - IHR WERDET IN MEINEM NAMEN GROSSE DINGE TUN

 

Ihr werdet sagen:

JESUS, rate Du diesem Menschen durch Mich!

JESUS, helfe Du diesem Menschen!

JESUS, richte Du diesen Menschen in Mir auf!

JESUS, lege Du diesem Menschen die Hände auf und segne ihn!

JESUS, richte Du ihn auf zur ewigen Wahrheit!

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JESUS, wehre Du den bösen Mächten in Mir!

JESUS, Du Sieger und Überwinder aller Finsternis, sei Meine Kraft, Macht und Stärke.

So werdet ihr in Meinem Namen, d.h. Ich in euch, Großes tun.

Doch lasset ihr Mich in euch zur Auferstehung und zur Wirkung kommen? Seht ihr eure Schwäche und Mich als eure Stärke? Seht ihr, daß Ich das Leben eures Lebens sein muß? Ich bin das Haupt eures Hauptes und das Leben eures Lebens. Mich als Oberhaupt dulden und Mein Leben in eurem Leben leben lassen, das macht euch zu Jüngern und zu Bräuten.

Sehet, welche Frau duldet noch einen Mann als Haupt ihres Leibes? Welche Kinder dulden Mich als ihr Haupt, als das Wesen ihres Wesens, und welch ein Weib läßt ihr Leben bestimmen von dem, der Macht über sie hat? Ja, welches Gotteskind läßt Mein Leben in seinem Leben erstehen, daß Ich in ihm Mein Leben lebe.

Ich sage euch, dieses Volk ist ein ehebrecherisches Geschlecht unter sich und gegenüber Mir. Das Weib will den Mann nicht mehr als Haupt haben und die Christen Mich nicht mehr als das Wesen ihres Wesens. Und wie das Weib bestimmt werden soll, zu leben nach dem Willen des Mannes, so soll Ich das Leben beider sein, Ich soll ihr Haupt und ihr Leben sein. Denn wer sagt: "JESUS, Du bist mein Wesen und mein Leben" ist Jünger und Braut, durch Mich selbst gekrönt.

Wo ist heute ein Volk, das sein Oberhaupt ehrt? Und doch möchte Ich ihr Haupt allgemein sein. Ich, das Haupt, der König aller Völker. Und Ich möchte auch ihr Leben, ihr ewiges Leben als ihres Lebens Frucht sein. Wo bin Ich König und wo lebt Mein Wille? Und Ich sage euch, dieses "MARANATA" heißt: JESUS, MEIN KÖNIG, JESUS, MEIN LEBEN; JESUS, SEI MEIN HAUPT UND LEBE DEIN LEBEN IN MIR WIE IN ALLEN! Und so sage Ich euch, ihr seid ein Wesen aus Meinem Wesen, und ihr habt ein Leben aus Meinem Leben. Und so ist euer Wesen nur vollkommen, wenn es mit Meinem Wesen zusammengeschlossen ist, und so ist euer Leben auch nur

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dann vollkommen, wenn euer Leben aus Meinem Leben kommt, Ich in euch lebe. So wese keiner aus sich selbst, sondern wese aus Meinem Wesen, und so lebe keiner aus sich, sondern lebe aus Meinem Leben. Mein Leben ist euer neues Leben. Der Jünger lernt, Mich als Haupt zu dulden, in der Braut vollziehe Ich Mein Leben.

Ich sagte, die Frauen dulden das männliche Haupt über sich nicht mehr, weil die Männer Mich als ihr Haupt nicht mehr dulden. Die Frauen lassen ihr Leben von den Männern nicht mehr bestimmen, weil die Männer ihr Leben von Mir nicht mehr bestimmen lassen. So ist es zu großer Unordnung unter den Geschlechtern gekommen.

Und so sage Ich, ihr Männer, haltet Mich als euer Haupt und Leben, und die Frauen werden euch als ihr Haupt und ihr Leben bejahen. Es wird Friede in der Welt und Friede in den Familien sein und Friede in den Kindern. Denn wo Vater und Mutter sich also Untertan unter Mir fühlen und sind, da werden auch die Kinder die Eltern als ihr Haupt betrachten und ihr Leben ausrichten nach dem Leben und Vorbild der Eltern.

Und so sehet ihr schon, es ist also nicht nur die Frau schuld, daß sie den Mann als ihr Haupt und Leben nicht mehr duldet; der Mann ist auch schuld, weil er Mich als Haupt und Leben nicht duldet. Und viele Oberste der Völker sind schuld, daß das Volk ihnen nicht mehr dient, weil sie Mich selbst als König und Leben nicht mehr haben.

Und so sage Ich euch, kommt das Reich Gottes, indem jeglicher Mich als sein Haupt und Leben duldet. So ist Ordnung vom Haupte her bis hinein in die untersten Glieder. Ich bin euer Haupt, das Wesen eures Wesens. Mit Meinem Wesen hängt euer Wesen zusammen, und euer Leben kommt aus Meinem Leben. Mein Leben vollzieht. So lebe jeder aus Meinem Leben und jeder wese aus Meinem Wesen, denn das Wesen entspricht eurem Herzen, das Leben aber der Seele. Und der Leib? Der Leib entspricht den dienenden Gliedern, in denen nun solches tätig wird. Das Herz offenbart sich vor allem im Mund, doch die Seele in tausend guten Leibeswerken. Und so sehet ihr, werde Ich auf der neuen Erde eine

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wohlbereitete Braut finden. Ich werde ihres Herzens Herz, d.h. ihres Wesens Wesen sein, Ich werde das Leben ihres Lebens sein. Und weil Ich in ihr lebe, hat diese Braut ewiges Leben, ewige Gemeinschaft mit Mir in Meinem Reiche.

Und so duldet Mich als Haupt und duldet, daß Ich Mein Leben in euch lebe, so vollzieht sich heute und jetzt, daß ihr Stücke Meines Leibes seid und Anteil an Meinem ewigen Leben jetzt und immerdar habet. Amen

JW 1.07.1989

 

 

 

GEBET

 

JESUS, göttlicher Meister, Du bist das Licht, erleuchte uns. Du bist auch die Liebe, entzünde uns. Du bist das Leben, belebe uns. Du bist das Heil, heile und heilige uns. JESUS, Du bist alles, gib Dich selbst, so haben wir durch Dich alles Heil in Fülle. Wir sind ja nur ein Gefäß, das Du mit Dir selbst füllen mußt, nur ein Haus, das Du selbst bewohnen mußt, wir sind nur ein Instrument, das Du selbst verwenden mußt. Wir sind fürwahr nur etwas, das Dich in uns sein und leben lassen soll. Amen

 

A - BETRACHTET MEINE MENSCHWERDUNG

 

Gott, der Unfaßliche, der über allen Räumen und doch auch in allen Räumen ist, wird klein wie ein ganz kleines Kind. Das soll euch Zeichen Meiner Demut sein: der Unfaßliche wird klein wie ein schwaches Kind. Das lehrt euch Meine Demut verstehen. Obwohl Ich so klein euch erschien, so habe Ich doch die Fülle Meiner Liebe geoffenbart. Die Fülle Meiner Liebe wird offenbar im Zeichen des Kreuzes; ganze Liebe, vollkommene, göttliche Liebe offenbarte Ich euch dort. So ist Krippe und Kreuz Anschauung Meiner Demut und Meiner Liebe. Ich wurde klein, um euch nahe zu sein, und Ich habe euch Meine Liebe geoffenbart, damit Mich selbst und damit auch den Weg zum Himmel.

Wie kann der Unfaßliche faßlich in einem kleinen Kindesleib

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sein?

Sehet, Ich habe euch geliebt, daß Ich selbst wurde, was ihr seid. Ich wurde ein kleines Kind, wie ihr kleine Kinder vor Mir seid. Meine Liebe hat Mich zu dem gemacht, was ihr seid. Aber Ich will euch machen zu dem, was Ich bin, wie ein Bräutigam seine Braut bereitet.

Sehet, am Kreuz zeigte Ich euch die Größe Meiner Liebe. Und indem Ich euch diese Liebe zeige, mache Ich euch groß und würdig für Meine Liebe, mache Ich euch Mir ebenbürtig, wenn auch als geheiligte Geschöpfe. In der Krippe wurde Ich euch gleich, ganz gleich. Am Kreuz sollt ihr MIR gleich werden, der Größe Meiner Liebe, der Heiligkeit Meines Wesens.

Wenn ein Mensch Mich sucht, so findet er Mich nirgends leichter und sicherer als in der Krippe, denn da bin Ich so klein geworden, wie ihr einmal als Mensch anfinget, als Embryo, als Kind ausgeboren. So klein wurde Ich, so demütig, um dem Kleinsten und Schwächsten nahe zu sein. Das ist das Geheimnis Meiner Selbsterniedrigung.

Doch wer Mein Inneres, Meiner Gottheit Wesen, die Fülle Meines Geistes, Meine Vollkommenheit erahnen und auch früher oder später erfassen will, der schaue auf Mich am Kreuz. Gibt es denn eine größere Liebe als Mich, der Ich Mein Leben hingab für Freunde und Feinde. Das zeigt euch die Größe Meines Wesens, die Größe Meiner Liebe, die Größe Meines Geistes. Wenn ihr Mich so gefunden habt - denn hier seid ihr durch die Pforte gegangen -, so schauet nun auf Mich, den Erhöhten, so lernt ihr Mein Innenleben kennen, Meine Herzensabsichten, die Größe und Tiefe Meiner Liebe, und ihr werdet in Mein Innerstes eindringen, in Mein Vaterherz. Ich bin zu euch gekommen, um Mich euch selbst zu offenbaren, zu erschließen, um Mich euch auf zutun, daß ihr Mich aufnehmet und nicht nur bei Mir seid, sondern in Mir und Mir gleich als geheiligte Bräute.

Sehet, Ich kam zu euch, und Ich blieb bei euch in Meiner Demut, Meiner Selbstverleugnung. So habe Ich doch gesagt: "Wer Mein Jünger sein will, verleugne sich selbst!" Ihr seht Meine erste Selbstverleugnung in Meiner Menschheit, und ihr nehmet, wenn ihr Meine rechten Jünger sein wollt, auch

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Mein Kreuz, Meine Kreuzesliebe, in euch auf. So erschließe Ich euch Mein Innerstes, Mein Innenwesen, und so gehet ihr in Mich ein. Soweit ihr in Meine Liebe eingeht, geht ihr in Mein Wesen ein: Demut und Liebe ist Krippe und Kreuz. Und Ich sage euch, in Meiner Menschwerdung bin Ich so klein geworden, so winzig klein, daß das schwächste Geschöpf Mich finden kann. Denn in der Nähe Meiner Krippe waren doch auch viele Tiere auf Stroh und Heu und Stein und Holz. Allen bin Ich ihr Du geworden; Gott kam in sein irdisches Eigentum. In Demut habe Ich menschliche Natur, auch kreatürliche Natur angezogen und kam zu allem, was auf Erden ist. Aber am Kreuz habe Ich Mein Innerstes aufgetan, es euch erschlossen, euch die Größe Meiner Liebe kundgetan, die Größe Meiner göttlichen Absichten.

Ich muß euch zuerst offenbaren, was Meine Liebe ist, um eure Liebe daran zu entzünden. Machet es immer Meiner Liebe gleich, und ihr macht es recht. Ich verlange also nicht eine Liebe, die Ich euch selbst nicht zuerst gegeben habe, nein, Ich zeige euch die Größe Meiner Liebe, und damit entflamme Ich euer Herz. Sehet, ihr wurdet an Mir schuldig. Und doch gehe Ich für euch Schuldige an das Kreuz, euch dennoch Meine ganze Liebe schenkend. Seid ihr schuldig oder unschuldig, Ich liebe euch, und liebt ihr Mich, seid ihr unschuldig durch den Preis Meiner Kreuzesliebe. Ich liebe Meine Freunde, die unschuldigen, Ich liebe aber auch die Feinde, die schuldigen. Die Getreuen mehre Ich durch Meine Liebe, die Schuldigen befreie Ich, daß sie auch in Meinem Herzen Zuflucht finden. So bin Ich eine Liebe gegenüber den Gerechten, und so bin Ich auch eine Liebe zu den Ungerechten, um sie im Eigenopfer zu rechtfertigen, zurückzubringen in das Vaterhaus.

Saget also nicht, daß Ich nur Liebe zum Gerechten bin. Ich kam um der Kranken willen, der Ungerechten willen, ich bin der Sünder-Heiland, Sünder-Retter. Ich liebe die Sünder, um sie zu befreien von der Sünde, um sie gerecht zu machen, um sie in Mein Reich zu versetzen. Ich liebe Gerechte und Ungerechte. Die Ungerechten mache Ich gerecht, vor allem wenn sie Mich lieben, wenn sie .Meiner Liebe nacheifern. Sehet, wie wenige Gerechte hatte Ich zu Meinen Tagen. Sie

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waren auch getreu unter dem Kreuze. Die Ungerechten flohen vor Meinem Kreuz aus Angst, denn sie fürchteten die Welt, weil sie die Welt auch liebten. Die die Welt nicht liebten, fürchteten die Welt auch nicht. Wie habe Ich doch die Jünger einst wieder versammelt im Abendmahlssaal nach Meiner Auferstehung, sie, die mit einer Ausnahme alle geflohen waren. Ich habe die Sünder aufgesucht, Ich habe ihnen Meinen Friedensgruß gegeben. Ich gab ihnen den Geist des Friedens, Ich kam zu ihnen zurück, um ihre Schuld zu tilgen, das heißt, wo Schuld war, den Geist des Friedens einzusenken, daß sie Frieden mit Mir haben, die Schuld sie nicht mehr von Mir trennt, sondern Meine Liebe sie mit Mir vereint. Und wenn sie Mir die Liebe zurückschenken, dann ist unser Liebesbund vollendet.

So sehet ihr nun, eure Sünde als solches hält Mich von euch nicht zurück, denn Ich komme, Sünder zu retten. Werft alles auf Mich, euch, eure Sünden und euer Gutes, und Ich gebe das Meine euch dafür: Ich bin Sünder-Heiland, Sünden-Heil. Ich fülle mit dem Meinen euch aus, und ihr habt Frieden und Heil durch Mich in euch. So bin Ich in Meiner Barmherzigkeit der Sünder Freund, Sünder zu retten, Sündern Frieden zu schaffen. So bin Ich Liebe den Gerechten, Barmherzigkeit den Ungerechten, da sie doch In Mir und durch Mich Gerechtigkeit erlangen. Und im Zeichen des Kreuzes sehen nun Gerechte und Ungerechte das Zeichen ihres Heiles. Im Zeichen des Kreuzes werde Ich die Gerechten erhalten in Gerechtigkeit, und werde die großen Sünder mit Barmherzigkeit überhäufen und sie reinwaschen und sie zu jenen machen, die durch das Blut des Lammes hochzeitliche Gewänder anhaben und sich mit Mir vereinen im Neuen Jerusalem. Amen

 

B - WAS WÜRDET IHR SAGEN, WENN ICH ALS KLEINES KIND

UNTER EUCH ERSCHEINEN WÜRDE

 

Ihr würdet Mich sicherlich zulassen, ihr würdet sagen: Du großer Gott als Kind, wie herrlich: Aber was bedeutet es, Herr, wenn Du als Kind zu Mir kommst? Ich komme als Kind zu Kindern.

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Sehet: ist eure Liebe gediehen zu einem Kind, zu Kindes-Größe, so komme und so bleibe Ich auch unter euch als ein Kind, denn mehr würdet ihr von Mir nicht ertragen. Als Kind komme Ich zu Kindern. So groß eure Liebe zu Mir ist, so groß kann Ich euch nur erscheinen, so groß kann Ich euch nur begegnen. Und es ist gut so, daß Ich genau eurer Liebe gemäß euch in jener Größe erscheine, und es ist doch egal, ob Ich euch klein oder groß erscheine. Faßt ihr Mich vorerst nur klein, so will Ich klein bei euch sein, obwohl Ich doch alles in allem dahinter bin.

Sehet, es ist doch vorerst einerlei, in welcher Klasse Meiner Schule ihr seid.  Wichtig ist nur, daß ihr in Meiner Schule seid, daß Ich euer Lehrer bin und daß Ich euch ziehe. Denn fürwahr, Mich als Begleiter, Mich als Lehrer haben, das ist doch schon Himmel, einerlei in welcher Höhe des Himmels ihr seid. Es kann durch Mich nur vorangehen. Ist man klein, hat man auch ein kleineres Herz und ist auch leichter zu stimmen. Hat man ein größeres Herz, werde Ich euch mehr stimmen, und jeder ist vorerst glücklich in seinem Stand. Sehet, Ich lebte in Nazareth als Kind. Ich sprang unter Kindern, Ich war unter Kindern ein Kind; So möchte Ich unter euch bleiben, bis ihr größer werdet in der Liebe, dann werde Ich euch auch größer erscheinen. Ich werde euch kindgemäß lehren und kindgemäß euch auch Vorbild sein.

Ich habe einst gesagt: "Seid untertan eurer Obrigkeit, denn sie ist euch von Gott dazu gesetzt"; das heißt, seid gehorsam eurer geistlichen und irdischen Obrigkeit. Denn gehorsam sein wie ein Kind Vater und Mutter ist geistiger Kindesstand. Seid gehorsam Meinem Wort. Das bin Ich als Kind, der euch Gehorsam abfordert, euch gehorsam macht, und damit nehmet ihr in der Liebe zu.

Sehet, als Kind seid ihr untertan dem Vater selbst, gehorsam dem Gesetz, gehorsam der Wahrheit, im Glauben. Wenn Ich euch erscheine etwa als der bei der Taufe Befindliche am Jordan, so bin Ich in voller Größe euch erstanden. Da erwähle Ich euch nun zu Jüngern. Eure Jüngerschaft hängt ab vom Grad eurer Liebe. Dann werde Ich euch ein großer Meister sein und euch nicht nur zu Gehorsam und Untertänigkeit anhalten, nein, dann werde ich euch zu

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großen Dienern machen. Als Ich lehrte, machte Ich Jünger, aber als Ich an das Kreuz ging, da machte Ich Bräute, denn Meine opfervolle Liebe, Meine Ganzhingabe am Kreuz ist euch Beispiel, wie ihr Mir reife, würdige, vollkommene Bräute werdet.

So sehet ihr, das Kindlein ist gehorsam und untertan Meinem Wort, damit Meinem Vater selbst. Dem Jünger bin Ich Meister; Ich lehre ihn die Hoffnung zu erkennen und danach zu leben! Am Kreuz bin Ich Bräutigam, da ziehe Ich Mir Kreuzesbräute. Denen eröffne Ich Mein Herz, Mein opfervolles Herz. Und seid ihr Meinem Herzen gleich, seid ihr die in Meinem Herzblut reingewaschenen Gottesbräute, mit denen Ich Mich vermähle am Ende der zeit im Neuen, himmlischen Jerusalem.

So sehet ihr nun, wie Ich euch erscheine, das bestimmt eure Liebe. Und Ich bin immer der Gleiche, nur eure Liebe nimmt zu. Und so nehmet ihr zu an Gotteserkenntnis und Gottesanschauung. Sicherlich nehmet ihr so auch zu an göttlicher Glückseligkeit. Amen

 

C - BETRACHTET MICH ALS MEISTER - UND EUCH ALS JÜNGER

 

Ich gab den Jüngern viele Lehren, und Ich kann auch euch heute eine Lehre geben.

Betrachtet das Geheimnis des Wassers, wie das Wasser über ein Wasserrad läuft und das Wasserrad so bewegt, und ihr nun mit der Bewegung des Wasserrades verschiedene Maschinen antreiben könnt, etwa Weizen zu mahlen, um daraus nun Brot zu backen, eine rechte Speise zu bereiten. Sehet: das Wasser entspricht Meinem Geist; Mein Geist fließt über euch. Euer Inneres soll Mir wie ein Wasserrad sein, das Wasser Meiner Gnade aufnehmend. Und wer Meine Gnade aufnimmt, der kann nicht anders sein, als daß er bewegt wird - durch das Wasser der Gnade zu einem bewegten Rad. Das versetzt euch nun in eine Kraft, zu mahlen, Mein Wort zu verstehen, daraus Brot zu backen, Mein Wort anzuwenden und so gespeist zu sein, das Leben in Fülle in euch zu tragen.

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Sehet, ihr sollt eure Seele einstellen wie ein Wasserrad, Meinem Gnadenstrom offen. Ihr könnt also sagen: HERR JESUS, SENDE UNS DEINEN LIEBESGEIST! Er kommt über euch und bewegt euch, wie das Wasser das Wasserrad bewegt. Nun habt ihr Kraft, Mein Wort aufzunehmen und aus Meinem Wort, das Leben erzeugt, Taten hervorkommen zu lassen.

Sehet, Ich habe viele Seelen, sie sind ein Wasserrad, aber dem Wasser nicht offen, das heißt, sie haben keinen Anschluß an die Gnadenquelle. Sie stehen still und regungslos. Ihr habt nur eine Quelle, das bin Ich, und ihr habt nur eine Kraft, das ist Meine Kraft, die in den Schwachen, dem Wasserrad, mächtig sich erweist, das Rad, die Seele, zu bewegen, der Seele eine Kraft zu übertragen, daß sie das Wort zermahlt, versteht, Brot bäckt, lebt, und somit das Leben in der rechten Tätigkeit in Fülle hat.

Woraus kommt das Wasser? Ihr würdet sagen, aus einem Kanal. Der Kanal bin Ich selbst. Mein Wasser ist der Wasser-Gnadenstrahl, Meine Liebe. Vertrauet auf Mich und vertrauet auf Meine Gnade, so werde Ich eure Seele füllen und bewegen, und es geschieht etwas: ihr werdet Mein Wort verstehen, leben und damit das Leben haben. So habt ihr nur eine Quelle, das bin Ich. Die gibt euch Wasser, Gnade, die bewegt euch, gibt euch die Kraft des Gottesverständnisses, des Gottesnachvollzuges, des göttlichen Lebens.

Sehet, warum steht denn geschrieben: "Und es ist in einem einzigen Namen Heil unter der Sonne!" In einem Einzigen ist Heil, aus einem Einzigen kommt das Heil: aus JESUS - das ist Mein Name. Aus Mir kommt Meine JESUS-Liebe, das ist das Wasser. Und wenn es euch erfüllt, bewegt es euch, kräftigt es euch, Mein Wort zu zermahlen, zu verstehen, aus dem Mehl zu backen, danach zu leben, es zu genießen und es zum Genießen weiterzugeben. So habt ihr das gottwohlgefällige Leben.

So begreifet ihr nun, im Namen JESUS, in Meinem Namen* ist euch allein das Heil geöffnet, euch erfüllend, euch bewegend, euch bevollmächtigend, Meines Wortes inneren

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Sinn zu begreifen, Mein Wort zu leben und damit das ewige Leben selbst, Mich, die Einheit mit Mir zu erlangen. So ist in einem einzigen Namen der Quell, das bin Ich selbst, und so ist in einem einzigen Namen Kraft, das ist Meine Liebe. Öffnet euch Mir und Meiner Liebe, und Ich bewege euch, Ich bevollmächtige euch, Meines Wortes Geist, Meines Wortes Tat und Meines Wortes Leben in Fülle zu haben.

So vertrauet nicht vielerlei, nur Einem, und von dem Einen einem Einzigen, Meiner Liebe. Ich und Meine Liebe ist alles Heil. Und wenn Ich euch sagte, ihr sollt Mein Wort gleich dem Weizen zermahlen, so erkennt ihr Mich selbst in Meinem Wort. Im rechten Nachvollzug Meines Wortes lebt ihr Mir selbst nach, und wie ihr Mein Wort erfüllt nach Meinem Lebensvorbild, lebt ihr, webt ihr und seid ihr in Mir als Meine lebendigen, geheiligten Glieder. Amen

 

D - ICH BIN VON DER ERDE ERHÖHT UND DOCH KOMME ICH WIEDER

 

Ich verlasse Meinen himmlischen Thron und komme als Auferstandender, Wiederkommender zu euch auf die Erde.

Sehet, Ich bin der Verherrlichte, und so komme Ich auch in Herrlichkeit, so komme Ich, auch die Erde zu verherrlichen und euch auch zu krönen. Ich komme als König wieder, als König der Ehren, Mein Reich hier zu festigen und ein königliches Geschlecht zu erwählen. Ich bin von der Erde erhöht und komme doch zur Erde zurück aber als Verklärter, als der, der zum Himmel aufgefahren ist und vom Himmel wieder zurückkommt, um die Seinen zu bereiten als Brautwerber und als Brautbereiter. Einmal komme Ich als Bräutigam, Mich mit euch und mit allen zu vermählen, die Ich bereiten konnte zur rechten Gottesbraut. Ich komme also heute als Bräutigam, als König der Ehren, euch heute bereitend, schmückend, euch ein königliches, ein bräutliches Gewand anzuziehen. Liebt Mich als König, als Bräutigam, und ihr habt ein königlich-bräutliches Gewand, und Ich werde euch einst krönen. Krönen heißt heiligen. In der Einheit mit Mir, im Brautstand mit Mir, in der Ehre mit

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Mir werdet ihr geheiligt sein. Vermählung mit Mir ist Heiligung, ist gekrönt werden.

So sehet ihr nun, Ich habe Mich euch geoffenbart als Vater-Schöpfer, im Alten Bund vor allem, Ich habe Mich geoffenbart in der Zeit als Mensch, vor allem als Lehrer, und Ich werde Mich heute und in Zukunft in erster Linie offenbaren als Bräutigam und König. Und wer Mich als Bräutigam und König liebt, hat ein königlich-bräutliches Gewand an und ist für Mich wohlbereitet. Denn Ich komme als Bräutigam, als königlicher Bräutigam, und vermähle Mich mit Meinem königlichen, bräutlichen Gottesvolk. So sehet ihr in der Zeit drei Offenbarungen von Mir: als Vater. König der Ehren; als Meister - Wahrheit selbst; als Bräutigam - König, König des Herzens, königlicher Bräutigam der königlich-bräutlichen Gemeinschaft Meiner Bräute. So verstehet ihr nun: es ist nur ein Gott, einmal mehr als Vater (Schöpfer), einmal mehr als Meister (Lehrer), und nun mehr als König, der krönt mit Barmherzigkeit, der sich mit euch vermählt durch sein herzliches Erbarmen. So ist die Zeit, in der ihr lebt, die Zeit Meines Königtums und Meiner königlich-bräutlichen Werbung.

Darum habe Ich Mich in eurer Zeit vor allem als König und als Bräutigam geoffenbart. Ich habe hier auf Erden das Königtum begründet, und Ich komme in Mein Königtum, um hier König zu sein. Und Ich komme zu euch als Bräutigam, um Mich mit euch und euch mit Mir zu vermählen. Die Erde wird Mein Königtum sein, ihr aber Meine Bräute ewiglich. So wird die Erde heißen "Königreich Gottes", ihr aber heißet "königliche Bräute des Allerhöchsten." Und so freuet euch, daß die Erde berufen ist, Königreich Gottes zu sein, ihr aber seid königliche Bräute und Ich bin der königliche Bräutigam von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

 

JW 2,07.1989 – 16 -

 

 

 

 

G E B E T

 

JESUS, Du bist das Licht, das in die Welt gekommen ist. Du bist in die Welt gekommen als das Licht, an das wir glauben sollen. In Dir ist das Licht, in Dir ist die Gnade. Fürwahr, Du bist das Licht in Gott, Du bist die Weisheit, Mensch geworden. Du bist in die Welt gekommen, uns zu erleuchten mit Deinem Wort, vor allem aber mit dem Geist der Wahrheit, daß wir sehen, daß wir Deine Wege des Lichtes gehen in unsere ewige, lichte Heimat.

Ja, o Herr, Du bist Licht in Deinem heiligen Namen JESUS. Wir rufen Dich an, gib uns Licht der Weisheit, aber gib uns vor allem auch Feuer, Feuer Deiner Liebe, und gib uns Kraft, Dir auch zu dienen. Gib uns Dein Leben, in Dir zu leben und ewig in Dir selig zu sein. O JESUS, wir haben in Dir die Fülle der Gottheit gefunden, gib uns auch aus Dir die Fülle der Gnade, die Fülle innergöttlichen Lebens. JESUS, Du bist uns alles geworden, Du bist uns Tür zum Leben, Du bist uns Quelle alles Guten geworden, öffne Deinen Mund und offenbare uns Deine Wahrheit, öffne Dein Herz und offenbare uns Deine Liebe, gib uns Deinen Lebensgeist, und wir werden ewig in Dir leben. Amen

 

A - BETRACHTET ADAM UND EVA VOR DEM FALL

 

Sie glichen einem Baum voll guter Früchte. Denn als Adam und Eva Mich als Erstes, Alleiniges liebten, brachten sie gute Frucht hervor, das Leben. Sie liebten Mich, und das Leben, die rechte Frucht, war das Ihre. Adam und Eva verfielen in die Eigenliebe, und ihre Früchte wurden faul. Das heißt, sie sind der Liebe, der wahren Liebe, erstorben, und das ist Keim des Todes. Wer in der Liebe stirbt, sündigt, er verfällt dem Tod. So ist die Liebe zu Mir das Leben, die Eigenliebe das Zeichen der Schlange; da erstirbt die rechte Liebe, und der Tod ist die Folge, die Vertreibung aus der Einheit mit Mir, das Überlassensein der Eigenliebe, das Überlassensein dem Tod.

Darum fliehet die Eigenliebe und eilet zu Mir, der Liebe. Denn wer die Eigenliebe flieht, flieht den Tod und das

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Gericht. Wer zu Mir, der Liebe, hineilt, der wandelt zum Licht. Er hat das Leben in Fülle, denn Ich bin Liebe, Ich bin Licht, Ich bin Leben.

Warum ist die Eigenliebe so gefährlich? Die Eigenliebe genügt sich vorerst selbst, betet sich selber an, sucht allein sich selbst. Gottesliebe sucht nur Mich, sucht in Mir die Quelle, sucht in Mir die Fülle des Guten. So genüge keiner sich selbst, so liebe keiner sich selbst, suchet ihr, so suchet Mich und suchet alles Gute in Mir. Sehet, ihr seid Schalen, die Ich erst füllen muß; denn würdet ihr euch als Schale nur suchen, wäre in euch nur Leere, und die Leere ist Dunkelheit, ist Tod. So seid Schalen, die Ich fülle, und nehmt ihr von Mir, so habt ihr in der Fülle, und ihr fließet über in Überfülle. Mein Leben geht über euch zu vielen. So genüge keiner sich selbst, Ich allein sei eure Genüge. So suche keiner sich selbst, jeder suche Mich, und ihr findet in Mir alles in Fülle. Sehet, wenn Adam durch die Eigenliebe und Aufkündigung der Gottesliebe aus dem Leben, aus dem Paradies getrieben wurde, so werdet ihr durch die Verleugnung eurer Eigenliebe, durch Hinwendung zur göttlichen Liebe das Leben in Fülle wiederfinden. Denn fürwahr, das Neue Jerusalem kommt, der neue Garten Eden wird bereitet. Der Weg dorthin ist Selbstverleugnung in der Eigenliebe und die Zunahme in der göttlichen Liebe, die vor allem in Liebe zu Mir und in rechter Liebe zum Nächsten besteht. So fliehet die Eigenliebe, denn sie ist die Schlange, und eilet hin zur Gottesliebe, das bin Ich. So eilet ihr zu Mir.

So werdet ihr in der Menschheit hören, daß man der Eigenliebe frönt, der Eigenliebe Worte leiht, die Eigenliebe als göttlich hinstellt. Aber ihr wisset; das ist die Erhöhung der Schlange, die Anbetung der Schlänge. Euch aber heißt es, erhöhet nur Meine Liebe, erhöhet Mich, so werdet ihr in das Leben eingehen. Die Eigenliebe und die göttliche Liebe scheidet die Menschen in zwei Gruppierungen, in zwei Herden. Die Eigenliebe gehört dem Fleische allein an, die Gottesliebe aber Meinem Geist. Und so werden die einen wie die Tiere sein, die anderen Meine göttlichen Bräute. Vor der Eigenliebe fliehet wie vor einer

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Schlange und öffnet euch Mir, der göttlichen Liebe. Und so werde Ich euch empfangen als die wohlbereiteten Bräute und werde euch einführen in das ewige Gastmahl.

Warum ist die Eigenliebe so gefährlich? Die Eigenliebe sucht in sich, was in euch nicht sein kann. Ihr seid ein leeres Gefäß. Was kann in einem leeren Gefäß anderes sein als nichts! So fliehet die Eigenliebe, sonst findet ihr in euch nur das Nichts, den Tod, die Finsternis. Doch suchet ihr durch die Liebe in Mir, so findet ihr in Mir die Gottheit, so findet ihr in Mir die Gnade und das Leben. Wer Mich liebt, findet Mich und in Mir die Fülle der Gottheit wie auch die Fülle der Gnade.

Die Eigenliebe sucht nur in sich selbst, sucht nur sich selbst. Und wie ein Zweiglein aus sich nicht das Leben haben kann ohne den Verband mit dem Baum, so wird kein Mensch in seiner eigenen Natur das Leben als solches finden. Suchet ihr Mich, so findet ihr nur Mich in euch. Wer nur sich sucht, findet in sich nur Leere und Schatten. So werdet ihr Menschen finden, sie sagen, wir sind alles, wir haben nur in uns zu suchen, und sie finden in sich nur Leere und Schatten und Tod. Wer aber Mich sucht, der wird über Mich Mich auch in sich finden, über Mich Mich auch im Nächsten. So suchet Mich, und Ich werde Mich in euch so erst offenbaren.

Es ist also nicht so, wie viele glauben, daß man nur in sich suchen muß. Nein, suchet Mich, und Ich werde Mich euch in euch erst offenbaren. Nur wer Mich sucht, kann Mich auch in sich und im anderen finden. Wer Mich nicht sucht, findet in seinem Inneren nur einen leeren Raum, Schatten und Tod.

Was hilft es den Heiden, wenn sie in sich suchen. Sie finden sicherlich ihr Herz wie eine Schale, aber sie ist .leer. Würden sie Mich suchen, dann würden sie Mich auch m sich finden, denn sie sind dann die Schale voll Öl, und Mein Geist brennt als Liebe, leuchtet als Weisheit und gibt in der Wärme Kraft zu allem Guten.

So suchet Mich, und ihr werdet Mich finden in der Zeit, ihr werdet Mich finden im Himmel, ihr werdet Mich finden in euch, ihr werdet Mich finden im Nächsten und selbst Meine

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Spuren in der Kreatur. Darum ist Selbstfindung in keiner Weise Gottesfindung. Suchet Mich, so findet ihr Mich in allen und euch in Mir geborgen wie die Ästlein am Baume des Lebens.

So. sage keiner, wer sich selbst findet, findet Gott. Nein, wer Mich sucht in der Zeit, in Meinem Leben, im Himmel über euch, Im Himmel in euch, im Himmel im Nächsten, wer Mich sucht, kann Mich finden, denn Ich werde Mich ihm offenbaren.

Und würdet ihr euch tausendmal und tausend Jahre lang selbst durchleuchten, ihr fändet, wenn ihr nur euch in eurem Innersten sucht, Mich nicht, denn Ich sagte doch: "Selig, wer Mich suchet ganzen Herzens, Ich lasse Mich von ihm finden." Ich bin dann der, der in der Krippe, in eurem Herzen liegt. Aber nur weil ihr Mich gesucht habt, könnt ihr Mich nun auch in euch und in allen finden. So ist sich selbst suchen, in sich selber suchen, gar nichts, MICH suchen aber ist alles. Und sucht ihr Mich, ihr findet Mich in der Schrift, ihr findet Mich in Meinem Geist, ihr findet Mich in Meinen Werken, ihr findet Mich vor allem in den Menschen als Meinem Gotteshaus. Ihr findet Mich auch in den Engeln als den Trägern göttlicher Kraft. Ihr findet Mich überall, wo ihr Mich auch suchen werdet, ist eure Suche auf Mich ausgerichtet.

Und so werden Viele irregehen, die sagen, man muß nur in sich suchen. Nein, das ist kein Weg, man muß MICH suchen, und ihr werdet Mich überall finden. Wer nur sich sucht, findet nur Hohlraum, findet nur Nacht und findet nur Tod. Denn sehet, die nur in sich suchen, die kommen in den Stall von Bethlehem, ehe Ich ihn aufgesucht habe. Wer Mich sucht, findet sein Inneres von Mir erfüllt. Wer nur sich sucht, hier bin Ich nicht zu finden, denn wer Mich sucht, bekommt Meinen Geist und kann Mich so erst finden. Wer nur sich selbst sucht, hat Meinen Geist nicht, denn er hat Eigenliebe und findet sein Inneres leer, wie eine Krippe ohne Mich. Darum, wer Mich sucht aus ganzem Herzen, findet Mich in seinem Herzen und in jeglichem Herzen, in jeglichem Meiner Worte, in Meinem Geist, in Meinen Werken und in allen Meinen Geschöpfen.

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So, sage Ich euch, ist Selbstfindung nicht Gottesfindung. Wer Mich sucht, findet erst sein wahres Selbst, findet Mich als das Selbst seines Selbstes. Und darum habe Ich auch die Apostel an Mich selbst gewiesen. Glaubet an Mich, und ihr werdet Mich auch in euch und in allen finden. Suchet Mich, und ihr werdet Mich auch in euch und in allen finden. Suchet Mich, und ihr findet Mich in allen. Ihr findet euch als das Haus, in dem Ich selber wohne, ihr Mein Reich, Ich euer König. Und wer Mich sucht, er wird Mich in jeder Stunde finden, er wird Mich bei jeder Gelegenheit in sich finden. Er wird Mich im Lichtstrahl genauso finden wie im Wassertropfen, im Windhauch genauso wie in der Flamme, Mich genauso finden unter den Philosophen wie unter den Theologen, genauso in der Kunst, genauso in der Wissenschaft, die die irdischen Dinge erforscht. Wer Mich sucht, kann Mich überall finden, denn wer Mich sucht, dem komme Ich in allem entgegen. Und sucht ihr Mich, werdet ihr Mich selbst in der Hölle finden, denn denen bin Ich Richter, wie im Himmel euch Seligmacher.

So bin Ich den einen Kraft, sie zu richten, den anderen Freude und ewige Glückseligkeit im Himmel. Und auf Erden? Da halte Ich den Schlüssel, um alles zu regieren, um alles zu lenken. Suchet ihr Mich, so findet ihr Mich im Gräschen genauso wie im Lufthauch, im Sprudeln des Wassers genauso wie im Singen eines Vogels oder im Wimmern oder Lachen eines Kindes. Wer Mich sucht, dem werde Ich Mich überall offenbaren. Und nirgends, wo ihr Mich sucht, werdet ihr sagen, hier ist der Herr nicht. Ich bin alles und darum bin Ich auch in allem. Und wer Mich sucht, findet Mich und durch Mich alles in allem. Amen

 

B - VON MEINER MENSCHWERDUNG

 

Ihr saget zu Recht: "Vater, der Du bist im Himmel", und ihr müßtet hinzubitten: "und der Du bist auch auf Erden". Denn sehet, Ich bin Geist und als solches im Himmel, und Ich bin Mensch geworden und damit auf Erden geblieben. Ich bin Gott und Menschensohn in einem, Geist und Fleisch und

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Blut, doch vergöttlicht. Ich bin Geist über allen Engeln und doch auch euer Menschenbruder, Ich habe göttliche und menschliche Natur. Und fürwahr, so bin Ich Gott und Mensch auch heute.

Denn sehet, Ich bin das Lamm, das einst geschlachtet wurde, und Ich bin Mensch geblieben, wenn auch vergöttlichter Mensch. Und so bin Ich euer Bruder als Gottmensch geblieben, wie Ich als Gott immer über euch bin. Wer Mich im Himmel sucht, wird Mich im Himmel finden, wer Mich auf Erden sucht, wird Mich auch auf Erden finden. Denn Ich bin das Lamm, das geschlachtet wurde, und wer Mich als das Lamm sucht, wird Mich finden als das Lamm, das geschlachtet wurde und von dessen Herzen die Ströme des lebendigen Wassers fließen. Und so saget ihr zu Recht: O Lamm Gottes, gib uns Dein Blut! O Lamm Gottes, öffne uns Dein Herz, die Quelle alles Guten! Und so bin Ich als Mensch das Lamm Gottes und als Gott der Herr der Herrlichkeit, König der Ehren, Gott von Gott und somit Gott und Mensch in einem.

Wie aber konnte Ich als reiner Geist menschliche Natur anziehen? Ich habe euch so geliebt, daß Meine Liebe Mich zu euch herabgezogen hat. So hat nicht eure Liebe Mich herabgezogen, sondern Meine Liebe Mich zu euch. Ich liebte euch, darum bin Ich Mensch geworden, und liebt ihr Mich, so seht ihr Mich, Gott ins Fleisch gekommen, so ziehe Ich euch mit Meiner Menschheit und Gottheit zu Mir. Denn liebt ihr Mich in der Doppelnatur, findet ihr in der Zeit zu Mir als Lamm, und so ziehe Ich euch in Meiner Gottesnatur bis zum Himmel hinauf.

Also gibt es nur einen Beweggrund, der Mich Mensch werden ließ: Meine Liebe zu euch. Die ließ Mich werden, was ihr seid, und liebt ihr Mich als Lamm, findet ihr Mich allezeit in der Welt, denn als Lamm bleibe Ich bei euch. Und liebt ihr Mich in Meiner Gottheit, so liebt ihr Mich, der Ich auf dem Throne sitze als der Ewig-Allgewaltige. Und wie ihr Mich findet als Lamm unter euch, so ziehe Ich euch nun als Herr der Herrlichkeit zu Mir in die Höhe, und ihr werdet bei Mir, dem Hirten, sein, und ihr werdet Meine Lämmer sein, die Ich im Himmel weide.

Wer von Mir als dem Lamme spricht, spricht von Meiner

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Menschheit, dem Menschensohn, und wer von Mir als Hirten spricht, spricht von Meiner Gottesnatur. Und fürwahr, durch Mich als Lamm werdet ihr von Sünde gereinigt, und als Hirte bin Ich euch der Wegführer zum Himmel. Als Hirte bin Ich Gott über euch und führe euch himmelan. So verehrest Mein Lammsein, denn das ist Meine Menschheit, von der Gottheit durchdrungen, liebet aber vor allem Mein Hirtensein, das ist Meine Gottesnatur. Liebet Mich als Lamm und Hirte zugleich. Als Lamm bewahre Ich euch auf Erden, als Hirte ziehe Ich euch zum Himmel empor. Als Lamm bin Ich euer Bruder und als Bräutigam, als Hirte, eure himmlische Zukunft.

So seht ihr, Ich will von euch als Lamm wie als Hirte geliebt werden, denn Ich sagte doch, Ich bleibe bei euch auf Erden als Lamm, denn Mein Herz ist demütig und sanftmütig. Das ist Meine Lammesnatur; damit bleibe Ich, das Lamm, unter euch. Liebt Mich auch als Hirte, liebt Mich als euren Bräutigam. Da bin Ich der Ewige, der zwar in das Fleisch gestiegen ist, aber Herr-Herr von Ewigkeit für alle Ewigkeit ist.

So bin Ich als Lamm bei euch auf Erden, als Hirte ziehe Ich euch himmelan, in den himmlischen Schaf stall. Und wo Ich bin, sollen auch die Meinen sein, die Mich herzlich lieben als nun selbst Lämmer, Ich aber bin ihr ewiger Hirte, der sie nun weidet in Gerechtigkeit und Heiligkeit. Amen

 

C - WORAN ERKENNT IHR, DASS ICH EUCH LIEBE

 

Denn wenn Ich Liebe bin, so mußte Ich euch doch diese Liebe erweisen. Meine Menschwerdung ist das erste Geheimnis Meiner Liebe. Aus Liebe wurde Ich Mensch, Aus Liebe habe Ich euch auch Mein Evangelium verkündigt vom Reiche Gottes. Glaube an Mich heißt» nimm Mich an, Ich will deine Befreiung sein! ; ;s Und noch in einem sehet ihr Meine Liebe: Aus Liebe habe Ich Mich für euch hingegeben, denn durch den Kreuzweg; den Ich beschritt, habe Ich euch geliebt bis in den Tod, da habe Ich euch aufgenommen als die Meinen ganz und gar. In einem weiteren sollt ihr Meine Liebe erkennen: Am Pfingstfest gab Ich euch Meinen Liebesgeist, der euch

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heiligt und auch so zu Bräuten schmückt. So gehet die Zeichen Meiner Liebe noch einmal durch: Aus Liebe bin Ich Mensch geworden! Ich verkündigte euch das Evangelium Meiner Liebe. Wer an Mich glaubt, nimmt Mich an. Durch den Tod am Kreuz nahm Ich aus Liebe euch an, durch den Pfingstgeist gab Ich euch den Geist Meiner Liebe. Und nun ziehe Ich euch alle zu Mir, daß ihr seid, wo Ich bin. Ich, der Bräutigam, harre euer als Bräute.

So sehet ihr: Meine Menschwerdung ist herablassende Liebe. Ich erschien in der Krippe. Ich habe das Evangelium der Liebe verkündigt, und wer an Mich glaubt, Ich bin sein. Ich habe das Werk der Liebe vollbracht am Kreuz; ihr seid ganz Mein, ich habe euch den Pfingstgeist gegeben; Meine ganze Liebe ist euer. Ich habe euch einen ewigen Platz in Meinem Himmel bereitet und ziehe euch als Bräutigam empor als Meine Bräute, daß, wo Ich bin, ihr auch seid, und wie Ich bin, auch ihr als Meine Bräute seid.

So schließt sich im Geheimnis Meiner Liebe alles auf: daß Ich Mensch wurde, daß Ich durch den Glauben selbst euer Anteil werde, daß Ich durch das Kreuz euch ganz annehme als Mein Eigentum, daß Ich euch den Pfingstgeist gebe, Meine Liebe, und daß Ich euch zu Mir ziehe, daß, wo Ich bin, auch ihr seid und ihr Mir ganz gleich werdet als die Bräute, die sich mit Mir auf ewig vermählen. Amen

 

D - STEHET AUCH IHR UNTER DEM KREUZ VON GOLGATHA

 

Ihr könntet nun sagen: Herr, das ist doch vorbei, das ist doch Vergangenheit! Aber habe Ich nicht vom Kreuz herab gesagt: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun". Das heißt, nur unter dem Kreuz werdet ihr Sündenvergebung erlangen, nur unter dem Kreuz werdet ihr Mein Blut empfangen, denn Mein Blut löscht Sünden aus und reinigt euch von allem Übel und Ungemach. Und nur vom Kreuze herab hört ihr Meine Worte: "Vater, in Deine Hände empfehle Ich sie alle - mit Mir". Das heißt, vom Kreuze her hört ihr euren Freibrief, euren Ruf, in den Himmel einzugehen. Hier ist euer Ruf: "Kommet zu Mir, ihr

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Gesegneten, in Mein ewiges Reich!"

So sehet ihr, ist das Kreuz fürwahr die offene Türe. Hier werdet ihr entlastet von Sünde und Schuld. Hier werdet ihr begnadigt und angetan mit neuen Gewändern. Hier eröffnet sich die Himmelspforte. Da gehet hindurch in das Himmelreich.

Und wie Ich gesagt habe: "Niemand kommt zum Vater, denn durch Mich", so kann Ich auch sagen, niemand kommt in das Himmelreich, denn durch die Pforte, die das Kreuz darstellt: Durch das Kreuz hin zur Krönung! Hier gehet ihr ein in das ewige Leben.

So wisset ihr nun, Ich versammle die Menschheit neu unter dem Kreuze. Hier werdet ihr Freispruch von euren Sünden erlangen, hier werdet ihr eure Berechtigung empfangen, das Himmelreich anzunehmen. Denn gedenket Meiner Worte: "Vater, in Deine Hände empfehle Ich sie alle - mit Mir!" Und diese Worte sind die Kraft, die euch den Himmel öffnet und ewig zu eurem Eigentum macht. Ich habe euch damals in den Himmel empfohlen, und Ich trage euch in diesem Worte in den Himmel. Darum ist euer das Himmelreich. So nehme Ich euch am Kreuz Sünde und Schmach, hier gebe Ich euch den Freibrief für den Himmel. Durch Kreuz zur Erwählung des ewigen Lebens im Himmel!

Und so verstehet ihr nun: abermals versammle Ich alle Völker unter dem Kreuz. Die einen werden Mich annehmen als ihre Loslösung von Sünde und Schuld und Erwählung zum ewigen Leben, die anderen werden Mich verwerfen und Ärgernis an Mir nehmen. Sie sind die unklugen Jungfrauen, und sie werden in ihren Sünden untergehen. Sie pochen, und die Himmelspforte bleibt zu, weil nur Ich der Weg bin, nur Ich die Pforte, nur Ich das Leben. Und wer Mich verachtet; mag er auch suchen, wie suchen die törichten Jungfrauen, außer Mir findet er das Öl nicht, außer Mir findet er nicht die Pforte, außer Mir findet er das Leben nicht. Und so sage Ich euch: Ich bin in die Welt gekommen aus Liebe; durch den Glauben nehmt ihr Mich an, durch das Kreuz nehme Ich euch an, durch den Pfingstgeist nehmt ihr das Zeichen eurer Erwählung für den Himmel an. Und Ich habe doch gesagt: „Ich gehe euch voran, euch ewige

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Wohnungen in Meinem Reiche zu bereiten." Nun bin Ich dabei, die Meinen ins ewige Gastmahl einzuladen. Ich komme zu euch, um euch dorthin zu bringen, daß, wo Ich bin, auch ihr seid, immer und ewig.

UM so sehet ihr nun, Liebe bin Ich selbst, Liebe geht von Mir aus, Liebe ist Meine Lehre, Liebe ist Mein Geist, Liebe Ist Mein Werk. Ich habe euch gesagt: "Wer an Mich glaubt, Ich bin sein." Durch das Kreuzopfer seid ihr Mein. Durch die Liebe zu Meiner Liebe habt ihr Meinen Pfingstgeist empfangen. Und aus Liebe, wo Ich bin, sollen auch die Meinen sein, daß unsere Liebe nun ganz, vollkommen sei, ihr in Mir und Ich in euch, wir ewig eins. Amen

JW 8.07.1989

 

 

GEBET

 

JESUS, sei Du das Licht, das uns erleuchtet, sei Du das Feuer, das uns entzündet, sei Du die Kraft, die uns stärkt, denn fürwahr, aus uns sind wir finster, aus uns sind wir elend, aus uns sind wir allem Guten gegenüber schwach. Ja Herr, sei Du in uns und wirke Du in Uns, denn was Du nicht tust, es ist nicht gut, denn wir sind aus uns Schwäche, und Du bist die Stärke. Und wie kann in die Schwachen Stärke kommen? Doch nur durch Dich, der Du die Stärke in den Schwachen, das Licht in der Dunkelheit, das Leben in den Toten bist! So sei, o Herr, in uns und durch uns, wirke Du selbst, denn wir sind elend, ein Häuflein Elend, Du aber bist alles Gute und wirkst auch alles Gute, und das allein zu Deiner Ehre und zu unserem Heile. Amen

 

A - BETRACHTET DIE ENGEL UND EUCH MENSCHEN

 

Die Engel sind eure Diener in Meinem Namen; einmal Meine Boten, zum anderen auch Meine Helfer an euch und eurem Leben, von Mir zu euch gesandt, daß sie euch Brücke zu Mir sind, Ich durch sie an euch wirke. Denn sehet, ihr lebet

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doch auf dieser Welt im Leibe, und daß ihr auf dieser Welt in diesem Leibe Wohlfahrt habt, dazu habe Ich euch speziell die Engel gesandt. Sie sind Meine Hüter auf Erden bei euch, sie sind Meine starke Hand, die euch im irdischen Leben führt und rettet.

Damals, zu Mose Zeit, habe Ich dem Volk Israel einen starken Engel mitgegeben, der sie begleitete in Meinem Namen und in Meiner Kraft. Ist doch euer Weg durch die Zeit ein ähnlicher wie der des Volkes Israels. Ihr gehet aus Ägypten in eine neue, bessere Zeit, aber vorerst durch eine Wüste, durch eine Bewährung, und würde Ich nicht mit euch sein und nicht mit euch durch die Engel, wie wollte Ich euch auf Erden retten, recht führen und so eure Stärke sein!

Sehet, durch die Anwesenheit der Engel ist Meine Kraft auf Erden vorhanden, ist Meine Wirksamkeit auf Erden gegenwärtig. Indem Ich die Engel zu euch sende, ist göttliche Kraft direkt bei euch, euch durchdringend, euch ermunternd zum Guten, euch antreibend zu allem Heile. So sind die Engel jene heiligen Boten, die Göttliches euch mitteilen, die göttlichen Schutz euch gewähren, göttliche Führung, göttliche Antriebe; alles dies in Meinem Namen. Und Ich sage euch, Ich habe den gleichen starken Engel - Michael - euch zugestellt wie einst dem Volke Gottes. Er ist Wächter und Wegführer, er ist Schützer und Nothelfer in Meinem Namen. Denn ihr werdet alle noch bewährt werden müssen, ihr werdet noch mancher Not ausgesetzt. Aber wie die Gerechten des Volkes Israel glücklich das rechte Ziel des Gelobten Landes erreichten, so wird auch ein gewisser Teil von euch dieses Ziel siegreich und glorreich erreichen in der starken Hand, jenes großen Engels, der Meine Hand darstellt bei euch auf Erden.

Sehet, Ich habe eine zweifache Möglichkeit, auf Erden bei euch zu sein: Durch die Engel oder indem Ich euch Meinen Geist eingieße; dann bin Ich ja selbst wesenhaft in euch. Die Engel sind somit die Wächter und Hüter und Boten vor allem jener, in denen Ich noch nicht auferstanden bin. In denen Ich erstanden bin, hier wohne Ich ja selbst in ihrem Fleische, bin damit selbst in der Welt gegenwärtig, bin

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selbst in ihrem Leibe wie wieder gegenwärtig. Und somit gibt es die geistigen Kindlein und die geistigen Jünger. Die Engel sind vor allem für die geistigen Kindlein gedacht und gesandt, auf daß Ich in Meinem Geiste in ihnen auferstehen möge. In denen Ich auferstanden bin, hier sind die Engel große Stützen und Helfer, aber Ich selbst bin in ihrem Fleische gegenwärtig, und damit lebe Ich in den Jüngern der Endzeit heute weiter als Meinen neuen Gliedern, Meinem großen Leib, den Ich verherrlichen will und in dem Ich glorreich erstehe. So sehet ihr, trifft das Bild des Engels, der dem Volke Gottes vorausgeht, auch heute zu.

Doch ihr wisset, der Erzengel Michael ist vor allem Künder Meines Willens. Nehmen die Menschen Meinen Willen an, stärkt Mein Geist diese Menschen, Michael führt und schützt sie in Meinem Namen, und sie werden allen Prüfungen und Gefahren zum Trotz sicher und siegreich das Ziel erreichen. So strebet vor allem immer nach Meinem Willen, und Mein Wille wird euch eingegeben und damit wird Michael die Macht verliehen, euch zu erleuchten, zu retten, zu leiten und schließlich auch zum Sieg, zur rechten Heimankunft zu führen. Wer heute nach Meinem Willen fragt, ist somit in der besonderen Obhut des heiligen Wächters Michael.

Aber Ich habe ja gesagt, daß Ich auch im Menschen auferstanden bin, in ihrem Leibe gegenwärtig bin. Wie werden sie sich Meiner allzeit in ihrem Leibe bewußt bleiben? Indem sie auch nach Meinem Willen fragen. Denn Mein Geist auf Erden entspricht Meinem Willen, und wer auf Meinen Willen achtet, ist Meinem Geist im Fleische offen und er ist ansichtig Meines Engels, Meines starken Helden bei sich, und er wird so sicher von innen wie von außen geführt; von innen erleuchtet und von außen geleitet durch die Zeit, durch Trübsal, aber nun zur Bewährung, zum Sieg und somit zur Vollendung.

Wenn nun der heilige Michael Träger des göttlichen Willens ist und alle, die Mir willig sind, führt, zum rechten Ziele leitet, so ist auch Mein Geist Mein Wille hier und Mein heiliger Wille auf Erden. Und wer hier nach Meinem Willen fragt, ist auch von Meinem Geist erfüllt, von Meinem

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starken Engel begleitet, und er geht so sicher, bewahrt und geschützt, über den Gefahren stehend in eine bessere Zeit, in die Zeit der wahren Morgenröte.

So sehet: Mein Wille ist, daß euer Weg ein Weg zur Vervollkommnung, zur Heiligung, zur Ähnlichwerdung mit Mir ist. WERDET VOLLKOMMEN, WIE ES EUER VATER IM HIMMEL IST— DAS IST MEIN WILLE! Danach strebet, und der Engel des Herrn ist bei euch, und die Kraft des Höchsten ist in euch. Und wer kann euch Mir nun entreißen, da ihr doch im äußeren und inneren Schutz Meiner stehet! Ja, nun seid ihr stark gegen Sünde, gegen Teufel und Tod. Amen

 

B - VOM GEIST DES HERRN UND VOM GEIST DER WELT

 

Sehet: die Menschen werden sich deswegen in zweierlei Herden scheiden, weil die einen auf den Geist des Herrn achten, die anderen auf den Geist der Welt, den Weltgeist. Mein Geist ist Mein wesenhafter Geist, ist Mein Wesen als Geist, der Geist der Welt ist der Geist des Fleisches, ist der Geist Luzifers. Mein Geist ist Meine Kraft aus Meinem Wesen, ist Meine göttliche Salbung, Mein göttliches Geschenk, Meine göttliche Segnung. Wer auf Mich schaut, Meine Segnung, Meinen Geist erwartet, wird diesen Geist bekommen und wird darin gesalbt und neugeschaffen. Doch wer den Segen der Welt, den Segen des Fleisches, den Segen des Sterblichen sucht, vorn irdischen Götzen erwartet, der bekommet den Weltgeist, die Weltsegnung, den Geist, der einst Adam und Eva im Paradies verführt. Denn sie haben Meine Gnade ausgeschlagen und nach dem Geist der Welt getrachtet und sind so in ihren Bann, in ihre Sünde, in ihre Strafe und ihr Gericht gefallen.

Erbittet alles von Mir, erbittet nichts von der Welt! Das ist die große Scheidung. Erbittet von Mir Meinen Segen und erbittet nicht von der Welt ihre Huld, denn der Welt Huld ist der Weltgeist, Meine Huld ist Mein Geist, der euch erneuert. Und darum betet ihr doch: "Vater uns, der Du bist im Himmel, gib...", und ihr saget nicht: "Vater Luzifer, gib mir". Und so werden sich die Geister scheiden.

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Und Ich sage euch, wer zu Mir blickt und Mich anruft, wird Himmlisches, ja selbst Göttliches, empfangen. Er wird es aus Meinem Geist getreulich erlangen. Doch wer sich von Mir abwendet und dem alten Verführer huldigt, ihn anbetet, ihn um seine Gabe bittet, dieser wird ihn mit Finsternis schlagen, mit dem Geist der Welt, ihn zu seinem Sklaven, ihn zu seinem Leibeigenen machen, ihn zu einem machen, dem das Blut, d.h. die Gnade ausgesaugt wird. So soll euer Gebet "Vater unser im Himmel" heißen, nicht ''Vater der Lüge", nicht "Vater des Abgrundes", nicht "Vater der Bosheit".

Und so seht ihr schon, die einen stellen vor jede Tat und jeden Wunsch "Vater unser, der Du bist im Himmel" und die anderen, sie nennen das, was sie suchen, Weltgunst, Weltgeist, Weltlehre und rufen doch den Vater des Verderbens, und er gibt ihnen die Huld und raubt ihnen die Gnade, das übernatürliche Leben, jenen Geist der Seele, der die Seele zum Gottesbild machte. Doch durch den Verlust dieser Gnade ist der Mensch nun mehr dem Tier denn dem Menschen ähnlich.

Seht ihr, "Vater unser" beten alle, die einen "der Du bist im Himmel", die anderen setzen hinzu "der du bist auf Erden oder in der Hölle." Und so wird es unter den Menschen zweierlei Väter geben, so wird es zweierlei Ziele also auch des Gebetes geben und somit zweierlei Gaben gleich Geist, zweierlei Resultate, Segen oder Fluch, Leben oder Tod. Und wie Adam Mir widerstritt und sich durchstritt zum Vater der Lüge, so werden es heute auch Menschen machen, sie werden dem alten Adam gleich sein. Ihr aber, ihr werdet Mir nachfolgen und ihr werdet mit Mir "Vater unser, der Du bist im Himmel" beten, und Mein Geist wird euch erleuchten, ihr geht himmelan, und ihr werdet das Himmelreich erben.

So seht ihr die Väter, die ungleichen Väter, den Vater der Lichter und den Vater der Finsternis, den Vater des Himmels und den Vater der rein irdischen Dinge nur. So lasset alle Dinge im Gebet, zu Mir kommen, und was Ich euch gebe, ist gesegnet, und Ich werde es euch wunderbar erhalten. Doch die den Fürsten der Welt anbeten, er wird ihnen sicher auch

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einen Köder geben, um sie hinabzuziehen in den höllischen Abgrund. Aber der Welt Güter vom Weltgeist allein zu bekommen, ist ein Köder, der den Menschen in den Abgrund des Feuerpfuhls stürzt.

Ist euch nun klar, daß die große Scheidung der Geister durch zweierlei Väter geschieht? "Vater" ist gleich Ursprung, gleich Schöpfer. Ihr seid von Mir als eurem Ursprung, und Ich bin euer Schöpfer, Ich bin euer Herrscher, Ich bin euer Ziel und bin eure Vollendung. Aber Ich sage euch, es gibt nun Menschen, sie sehen den Bösen als ihren Vater, ihren Ursprung, ihren Schöpfer und huldigen ihm, sind ihm zu Diensten, ja eifern für dessen Ehre. Aber ihr wißt, der alte Drache wird gebunden und mit seinem Anhang hinabgestürzt und die Pforten der Hölle werden verschlossen und versiegelt werden.

"Vater unser, der Du bist im Himmel", betet ihr, betet ihr zu Recht. So betet, und ihr werdet Mich rufen, denn Mein Reich ist der Himmel. Ich bin doch nicht von der Welt, Ich bin vom Himmel in die Welt gekommen, um euch für den Himmel, für das Leben in Meiner Gnade zu bereiten. Die aber nur in den irdischen Gütern ihr Glück, ihr Vergnügen, ihren Reichtum suchen, o Ich sage euch, sie beten den Mammon, den Geist des Herrn der Welt an, den, der das Gericht darstellt und jene, die ihm huldigen, ins Gericht schlägt, in den Bann der Vertierung.

So wisset, wie wichtig es ist, daß ihr zu Mir in den Himmel blicket und wisset, hier ist Mein Reich, und von dort kommt auch die neue Erde her. Denn der Himmel kommt herab und wird diese Erde zu einer neuen Erde verwandeln. Es kommen die himmlischen Bewohner mit Mir an der Spitze herab, und nur so wird eine neue Erde und ein glückseliges Leben hier werden. Und der Geist der Welt mit seinem Anhang, mit der alten Weit der Finsternis, geht hinab in den Pfuhl, und der Deckel wird geschlossen und versiegelt, und das Böse wird das Tageslicht nicht mehr schauen.

So sehet ihr, "VATER UNSER, DER DU BIST IM HIMMEL", da sei euer Blick hingewandt, dorthin sei eure Bitte gerichtet, dort sei eure Hoffnung, von dort kommt der Geist, jegliche Segnung und alles Gute. Und der Weltgeist?

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Der Weltgeist hat Mich einst in der Wüste versucht, wie er auch heute die Menschen versucht. Wie soll eure dreifache Antwort sein?

 

JESUS, Du bist mein König!

JESUS, Deine Reichsordnung ist meine Reichsordnung!

JESUS, Dein Reich ist mein Reich!

 

Und jene, die dem Weltgeist huldigen? Sie werden Luzifer zu ihrem vermeintlichen Erlöser erheben, sich seiner Lüge übergeben und sein Reich zu mehren suchen. Aber ihr wißt, was dem bösen Geist für ein Ende beschieden ist: Er wird überwunden von Mir als Wiederkommendem, und er wird in den Abgrund gestürzt, und die Pforten der Hölle werden verschlossen und versiegelt.

So wisset: im Zeichen des Kreuzes ist der Vater der Welt, des Weltgeistes, überwunden und alle, die ihm anhangen, werden auch mit ihm gebunden. Und so möge euer Blick zum Himmel, zum Geist, zu Mir gerichtet sein und bittet: "Vater unser! Vater unser, der Du bist im Himmel", und Ich gebe euch Meinen Geist, Ich gebe euch Meine Segnung, Ich gebe euch Mein Leben, Ich gebe euch Mein Heu,

So seht ihr, wird es am Ende der Zeit Gotteskinder geben und Satanskinder. Kinder reifen zur Braut, zu Gottesbräuten und Satansbräuten. So habe Ich doch selbst gesagt: "Bereitet euch, Meine Bräute, Ich komme, um Mich mit euch zu vermählen auf ewig. "Auch der böse Feind sucht sich Bräute zu bereiten, um mit ihnen eine Einheit einzugehen, aber eine Einheit,' um ' mit ihnen in den Abgrund zu stürzen, um verbannt, d.h. verdammt zu werden. So sehet, Ich bin die Auferstehung, der Geist der Welt ist aber das Gericht. Wer an Mich glaubt, ist gerichtet zum Leben, wer aber Mir nicht glaubt, er wird doch dem Feind der Seelen huldigen und fällt durch ihn in das Gericht. Amen

 

C - VOM WASSER UND WEIN EINST IN KANAAN

 

Betrachtet eine Seele, denn diese stellt das Wasser dar. Ich

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gebe Meinen Geist hinein, dann ist die Seele kein Wasser mehr, sondern Wein, d.h. die Seele ist keine Kreatur mehr, sondern sie ist ein göttliches Kind. Und darum sagte Ich doch: Ich will euch neu schöpfen; daß ihr göttlicher Natur werdet; daß ihr in Mir lebet, weset und seid. Neuschöpfung heißt Heiligung oder Vergöttlichung der Schöpfung.

Sehet, Ich möchte die Seelen wie Wasser in Wein verwandeln, und Ich will es euch erklären: Euer Leib ist der Krug, und in eurem Leibe ist eine Seele wie Wasser. Und wenn ihr euer Sehnen nach Mir richtet - das ist nun die Öffnung der Seele für Meinen Geist -, so will Ich euer Sehnen stillen, denn Ich bin selbst eurer Sehnsucht Stillung.

Selig, die sich da sehnen nach Mir, gleich dürsten nach Mir, Ich will sie stillen, Ich will sie in Wein, in ein neues Leben, in ein neues Wesen verwandeln. Selig, die da dürsten, die sich da sehnen nach Mir, Ich werde ihrer Seele Verlangen, ihre Stillung sein. Ich werde sie aus Wasser in hochzeitlichen Wein umgestalten. So sehne sich eure Seele nach Mir, und Ich komme als eure Sehnsucht, eurer Sehnsucht Stillung. Ihr seid nicht mehr nur Kreatur, ihr seid eine göttliche Schöpfung, eine durch den Geist erneuerte Schöpfung, ein Gotteskind, ein göttlich Kind, ein Vaterkind! Die Sehnsucht nach Mir bringt Mich, eurer Sehnsucht Stillung, in eure Seele. Ich komme als Bräutigam zu der Mich ersehnenden Seele, Ich vermähle Mich mit der sehnenden Seele, und so ist aus Wasser, Kreatürlichkeit, ein göttliches Leben, ein durch Meinen göttlichen Geist verwandeltes Wesen geworden, eine Wesensverwandlung wie Wasser in Wein. So sehet ihr, wie sich der Hirsch sehnt nach frischem Wasser, so möge sich eure Seele nach Mir sehnen. Ich bin eure Sehnsucht, eurer Sehnsucht Stillung, und Ich will auch eure Erquickung sein, Ich will euch erlaben. Ihr seid Wein; hochzeitlicher Wein, ihr seid Meine Braut, wie Ich euer Bräutigam bin. Und wenn nun der Leib der Krug ist, so soll sich der Leib der Seele bewußt sein, des Wassers, und die Seele sich bewußt sein ihrer wahren Sehnsucht. Die Seele soll sich vereinigen mit Mir, dem Bräutigam, durch Sehnsucht, denn Ich habe auch Sehnsucht nach Meiner

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Braut. Und kommt unsere Sehnsucht zusammen, stimmt sie überein? so komme Ich, der Ersehnte, die stillende Sehnsucht zu euch, Ich vereinige Mich mit euch, und ihr seid jener hochzeitliche Wein, jene hochzeitlich-bräutliche Seele. Sich sehnen, sich sehnen nach Mir heißt, sich Mir öffnen, Mich herabflehen: KOMM, HERR JESUS, KOMM! ICH SEHNE MICH NACH DIR. DU BIST MEINE ERQUICKUNG!

So ist der Seele Haupteigenschaft Sehnsucht. Mich herbeisehnen, ist Eigenschaft der Braut. Und wo der Bräutigam, in dem Fall Ich, das sehe, komme Ich und erfülle die Sehnsucht. Ich bin der Ersehnte, der Sehnsucht ewige Erquickung. Seele und Sehnsucht fällt zusammen. Sehnet euch aber nach Mir, und Ich bin eurer Sehnsucht, eurer Seele, Stillung, euer Bräutigam.

Was ist nun für ein Unterschied zwischen Wasser und Wein? Wasser wird nicht nur verwandelt etwa in einen Traubensaft, Wasser wird verwandelt durch Meinen Geist, und Mein Geist ist gegenwärtig. Liebesgeist wird sich in euch vorfinden, da ihr euch in Liebe nach Mir sehnend richtet. Sehnsucht nach Mir ist Liebe, und weil ihr Meiner Sehnsucht, Meiner Liebessehnsucht, nachgegeben habt - auch Meine Liebe heißt Sehnsucht -, so will Meine Sehnsucht euch Genüge tun, indem Ich Mich mit euch vereinige. Ich will eurer Sehnsucht Genüge, in dem Fall Seligkeit sein.

So wisset ihr, daß eurer Seele höchstes Vermögen Sehnsucht - ein anderes Wort für Liebe - ist, und auch Mein Geist ist Sehnsucht nach euch, Liebessehnsucht. Und wo Ich eine sehnsüchtige Seele Mir gegenüber finde, wie komme Ich doch schnell als selbst sehnsüchtig Liebender, euch mit Meiner erquickenden Liebe zu füllen, euch mit Mir zu einen. Nun ist Wasser - Wasser gleich geschöpflicher Kreatur - zu einer himmlischen Schöpfung, zu einem himmlischen Menschen geworden, wie es geschrieben steht: "Der Geist Gottes schwebte vorerst über dem Wasser." Nun aber ist er im Wasser selbst innewohnend, das Wasser ist zum Wein geworden, steigt zum Himmel auf, ist Teil Meines Blutes, Meines Wesens geworden: Sie wesen in Mir und Ich wese in ihnen; sie sind in Mein Wesen eingegangen! So begreifet ihr nun, eure Sehnsucht zieht Mich herab, und

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Ich wohne in euch und verwandle euch und hebe euch zu Mir selbst empor. Denn es heißt: Ich werde euch einführen in das himmlische Jerusalem und werde Mich dort für ewig mit euch vermählen. Ich bin das Haupt, ihr aber seid Meine glorreich erstandenen Glieder. Amen

JW 22.07.1989

 

 

G E B E T

 

JESUS, laß Dich bitten in dieser Stunde, daß Du einkehrst mit Deinem Segen. An Deinem Segen ist alles gelegen, ohne Deinen Segen, Deinen Geist sind wir nur ein irdenes Gefäß, eine tönerne Schelle. So gib uns von Deinem Geist, von dem Hauch des Lebens, und wir werden durch die Liebe zu allem Guten fähig, zur Liebe, der Grundgabe alles Guten. Wo Dein Geist, Deine Liebe wirkt, sind alle guten Gaben. Komm, Herr, mit Deinem Geist, entzünde in uns Deine Liebe, und alle Gaben des Geistes werden in uns erstehen, Dein ewiges Leben. Amen

 

A - BETRACHTET DEN HEILIGEN CHRISTOPHORUS

 

Er trug Mich, und ihr sollt Mich auch tragen! Christophorus fühlte sich stark. Doch als er Mich trug, sah er, daß er aus eigener Kraft Mich doch nicht tragen kann. So gab Ich ihm, obwohl er stark war, in seine Schwäche Meine Stärke, und er konnte Mich tragen. Er wurde damit zum Christusträger, zum Gottesträger, zum wahren Kreuzträger.

Wer Mich trägt, trägt sein Kreuz recht, denn Ich und Meine Kreuzliebe ist das gleiche. Und wer Meine Kreuzliebe, damit MICH selbst, Meine Herzensliebe, trägt, der trägt Mir recht Mein Kreuz nach. Er wird wahrhaft Mein Jünger sein, und er wird da sein, wo auch Ich bin und die Meinen.

Christophorus fühlte sich stark, als er noch nicht versucht hatte, Mich zu tragen. Doch als er Mich zu tragen begann,

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schwand seine Kraft. Ich mußte ihn stärken. Ich muß euch alle stärken, denn ohne Meine Kraft könnt ihr Mich nicht tragen, nicht ertragen. Und so sage Ich euch: wer Mich zu tragen begehrt, muß auch von Mir Meine Gnade begehren. Ihr vermöget ohne Mich nichts, und so auch nicht, Mich zu tragen recht und stark. So hat Christophorus ein Zweifaches getan: Er begehrte, Mich zu tragen und flehte Mich um Meine Kraft an. Glauben ist Mich tragen wollen, Hoffnung ist flehen um Meine Gnade. Und er trug Mich in Meiner Kraft. Er hatte Mich lieb gewonnen. Er hat Mich als sein Leben, seine Liebe, gewonnen.

Alle, die glauben, machen es wie Christophorus, sie wollen Mich tragen. Aber Glaube ohne Werke ist tot. Wer aber kann euch die Kraft zu Glaubenswerken geben, Mich nicht nur tragen zu wollen, sondern es auch zu vermögen? Wiederum nur Ich! Ihr glaubet und vertrauet oder hoffet, was das gleiche ist. Glaubet und betet um Meinen Beistand, und es wird euch als ein Drittes gelingen, Mich wahrhaft zu tragen, Mich, den Gekreuzigten, Meine Kreuzesliebe. So nehmt ihr euer Kreuz recht auf euch, folget Mir, könnt Meine rechten Jünger sein, und ihr werdet sein, wo Ich selber bin. Denn wo der Meister ist, werden auch seine Jünger sein.

Sehet, die Weisen aus dem Morgenland begehrten, Mich als Erlöser kennenzulernen, und sie beteten, und Mein Geist stärkte sie und führte sie durch den Stern. Sie suchten betend und gelangten zu Mir liebend, zur Liebe selbst, von der Liebe umschlossen.

Und wenn ihr nun in den Urwald ginget und ihr fändet einen Menschen dort, der da sagt wie Christophorus: Ich möchte Christus beherbergen, ich möchte Christus in mir tragen, so hat Mein Geist in ihm Glauben gewirkt. Aber ihr müßt ihm sagen, Glaube ohne Hoffnung ist wie ein Glaube ohne Kraft. Wer glaubt und betet, der bekömmt zum Glauben die Kraft des Vollbringens. Er glaubt und bringt gute Früchte. Er bekommt zum rechten Wollen das rechte Vermögen. Und wenn er nun mit Meiner Kraft Mich wirklich trägt, den Gekreuzigten, Meine Kreuzesliebe, so wird er seinen Weg vollenden. Denn die Mich tragen, trage Ich. Und wo kommen sie hin? Zu dem, den sie tragen, denn er wird sie selbst zu

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sich ziehen!

Und so sage Ich, es wollen manche Mich tragen, aber sie beten zu wenig. Sie beten zu wenig um Meine Gnade, und so bleiben sie im Glauben stehen, und sie sind eine Hütte, die Mich doch nicht umschließen kann. Denn ohne Meine Gnade, Meinen Segen, vermöget ihr nichts, Glauben und beten, hoffen auf Meine Gnade, das sind die zwei Stufen zum dritten, Mich besitzen, zum rechten Ziel, zu Mir selbst zu gelangen. Denn in denen Ich lebe, die leben in Mir, und sie werden ewig bei Mir bleiben. Amen

 

B - BETRACHTET DAS WUNDER VON KANAAN

 

Betrachtet nun die Menschen als die Krüge; betrachtet darin Wasser, die menschliche Seele. An Meinem Segen ist es gelegen, daß aus Wasser Wein wird, aus einer armen, geistarmen Seele eine geistvolle Seele, eine geistige Seele wird.

Sehet, Ich habe den Aposteln den Auftrag gegeben, die leeren Krüge mit Wasser zu füllen. Das heißt, wenn ihr lehret, lehret die Menschen, daß sie nicht nur Leib gleich einem Kruge sind, sondern ihre Seele dem Wasser gleicht, und sie in ihrer Seele Meinen Segen über sich selbst oder über andere erflehen. Denn was Mein Segen am Wasser bewirkte, nämlich die Verwandlung In Wein, das gleiche wirkt Mein Segen auch an den Seelen. Sie werden nicht dem Wasser gleich geistarme Seelen bleiben, nein, sie werden dem Wein entsprechen, sie werden von Meinem Geist durchdrungene Geister Gottes sein. Sie werden ein neues, im Geiste neugeborenes Geschöpf: Gotteskinder, Gottesglieder, Gottesfreunde, Gottesbräute.

Die meisten Menschen heute gleichen den Krügen ohne Wasser. Sie sind sich ihrer Seele nicht bewußt, sie glauben, nur Leib zu sein. Und daß sich der Mensch seiner Seele bewußt wird und des Segens, der die Seele nur zu einem reinen Geist umwandelt, ist Voraussetzung, um wahrhaft gläubig auf Meinem Wege zu wandeln.

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Sehet, der irdische Leib gleichet dem Krug. Der Wein ward zu Kanaan ausgetrunken, das heißt für Menschen, die Gnade war verwirkt, verlorengegangen. Ich kam in die Welt, euch eurer Seele bewußt zu machen. Und was glaubt, hofft und liebt, das ist nicht der Leib, das sind Haupteigenschaften der Seele. Durch Glaube, Hoffnung und Liebe nehmt ihr Meinen Segen auf, und ihr, die ihr ehedem Wasser, d.h. eine kreatürliche Seele ohne Geist wäret, ohne Licht und Leben, ihr werdet durch Meinen Geist erfüllt, ihr werdet geistig wie die Engel in der Seele, ihr werdet Bewohner des Himmels, ihr werdet den Geistern Gottes ähnlich. Und so müsset ihr von neuem wiedergeboren werden im Heiligen Geist. Und wie der Hirsch sich sehnt nach frischem Wasser, so möge sich eure Seele nach Mir sehnen: Im Glauben, gleich Wahrheit; in der Hoffnung, bezogen auf Meine Gnade; durch die Liebe, Mir dienen, Mich verherrlichen, Mich so besitzen, in Mir selbst das Leben zu besitzen.

Die Menschheit gleichet heute dem großen Hochzeitsfest von Kanaan. Die Krüge sind leer, die Menschen fühlen sich als leibliche Geschöpfe und kennen ihre Seele nicht, um wieviel weniger den in ihnen wirkenden Geist, Meinen Geist.

Und so sage Ich euch, müssen die leiblich und fleischlich gesinnten Menschen sich ihrer Seele, dem wasserähnlichen Element in sich bewußt werden. Denn es steht doch geschrieben: UND DER GEIST GOTTES SCHWEBTE ÜBER DEM WASSER, über den Seelen. Die Seele glaubt. Die Frage ist nur, an was sie glaubt. Die Seele hofft und begehrt. Die Frage ist nur, nach was sie sich sehnt in Glaube und Sehnsucht. Die Seele liebt, will sich einen, will sich hingeben, will also Braut werden. Die Frage ist nur, wo ihr letztes Sehnen, ihr letztes Ziel ist. Sehet, der Glaube der meisten Menschen ist diesirdisch, ihr Sehnen auch diesirdisch, ihre Liebe auch nur diesirdisch, und sollte doch auf Mich als Wahrheit, auf Mich als den Gnadenvollen, auf Mich als die Liebe selbst gerichtet sein! Das erweckt die Seele zu neuem, geistigem Leben.

Es heißt, bei der Hochzeit von Kanaan War ein Brautpaar, das sich vermählte, und ihnen fehlte der Wein. Ist die Menschheit heute nicht gleich jenem Hochzeitspaar von einst

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bei Meinem ersten großen Wunder? Ihnen geht der Wein aus, das heißt für die Seele, sie hatte Meinen Geist verwirkt, Meine erste Gnade, und sie soll sie durch Mich neu bekommen. Wie? Man hat Mich gebeten, daß Ich die Krüge mit Wasser füllen lasse, und man bat Mich, es zu segnen. Dann schöpfte man daraus - und es war Wein geworden!

Hat nun Maria als Person Mich darum gebeten oder haben die anderen Maria gebeten, daß sie diese Gebete zu Mir bringe?

Sehet, die nun Bräutigam und Braut waren, sahen sich in großer Verlegenheit. Sie fragten, wer ihnen Wein besorgen könne. Die Jünger, die zugegen waren, wußten von Meiner Wundermacht. Wer aber war der Sprecher, der Mich bat, doch das erste Wunder zu wirken und Wasser in Wein zu verwandeln? Es war Meine Mutter. Und so wurde sie Sprecherin der Apostel. Sicher hätten Mich auch die Jünger darum bitten können, aber sie wagten es nicht. Da hat Meine Mutter dem Leibe nach Mich darum gebeten, und Ich sagte: FÜLLET MIT WASSER, GLAUBET UND HOFFET, SO WIRD MEIN SEGEN EUCH NICHT MANGELN! Und Mein Wunder wirkt die große Verwandlung, Mein Geist macht alles neu. Es ist guter Wein, kostet, wie gut er mundet! So ist auch die Menschheit heute. Sie will sich vermählen, sie geht in eine neue Zeit, aber ihr ging der Wein Meiner Gnade aus. Ich heiße euch, Wasser in die Krüge zu tun, das heißt zu glauben, und dazu hoffe Ich, daß ihr auch Meine Gnade erbetet, Meinen Segen, denn Glaube ohne Meine Gnade bleibt fruchtlos. Wer glaubt und auf Meine Gnade vertraut, wird das Wunder schauen. Denn Ich mache in Meinem Geist alles neu, eine neue Erde und einen neuen Himmel.

Und so füllet eure Herzen mit Wasser, mit Glauben, und es kommt durch die Hoffnung über euch Mein Segen, Und Glaube und Hoffnung, was Segen wirkt, wird die Verwandlung bringen. Mein Liebesgeist verwandelt euch in Wein, in eine neue Kreatur, in Meine vielgeliebten Kinder, in Meine an das Herz gedrückten Jünger, in die in Meinem Herzen wohnenden Bräute. Amen

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C - BETRACHTET DEN FISCHFANG DER APOSTEL

Sie hatten eine ganze Nacht umsonst gefischt. Warum? Ihr eigenes Streben hat ihnen dieses Ungemach bewirkt. Dann aber habe Ich sie gesandt, und Meine Gnade war mit ihnen, und die Netze sind fast zerborsten. Tuet nichts im eigenen Namen und in eigener Ohnmacht, sonst wird euer Fischfang leer ausgehen. Ihr habt zwar die Arbeit, aber nicht den Segen.

Was aber heißt, im Namen des Herrn und in Meiner Gnade etwas zu tun?

Seht, als die Jünger diesen leeren Fischfang erlebten, da hat der Mensch aus sich selbst gestrebt, gefischt. Der reiche Fischfang kam, indem die Jünger Mich baten: "Herr, sende Du uns. Sei Du mit uns. Also fische Du und sammle Du die Fische für und mit uns ein." Ich sende und bevollmächtige dazu, daß die Sendung gut erfüllt wird, das heißt, die Jünger traten vor dem reichen Fischfang vor Mich und sagten: "Herr, sende uns und segne unser Werk." Und so zogen sie hinaus.

Fürwahr, Ich habe die Netze ausgelegt. Ich habe innen die Fische zugezogen. Ich war Wollen und Vollbringen mit der Fülle des Segens. Immer wenn die Jünger ausgezogen sind, etwas für Mich zu tun, haben sie sich von Mir aussenden lassen und sagten: "Herr, sende uns und sei mit Deiner Gnade mit uns!" Sie liefen dann nicht in eigener Vollmacht, nicht in eigener Dienstbeflissenheit, sie baten Mich, daß Ich sie sende wie Lämmer unter die Wölfe, daß aber Ich als Hirte in Meinem Geist, in Meiner Kraft mit ihnen sei und sie bewahre.

So seht ihr, laßt Mich euch senden. Und wo Ich euch sende, wird es euch an Gnade nie gebrechen, denn die Gnade zeigt sich im Beistand der Engel, und daß Ich euch sende, daß Ich euch die Wege ebne, Ich euch die Türen zum Heile selber öffne. Und wenn ihr sehen würdet, wie die Engel einst die Fische in die Netze getrieben haben, so hättet ihr wirklich erkannt, wie groß Meine Kraft ist, die Ich denen offenbare, die auf Meine Gnade hoffen, denn die Engel werden sie in den meisten Fällen an euch auswirken.

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Sehet, die Jünger taten alles im Namen des Herrn. Sie baten jeweils Mich, sie auszusenden und durch Meine Gnade mit ihnen in allem zu sein. So brachten sie nicht nur eine gute Fischernte ein, sie waren auch gute Menschenfischer. Durch die Anempfehlung an Mich, Ich möge sie senden, waren sie Glieder Meines Leibes geworden, und Meine Kraft war in ihnen, den eigentlich Schwachen, doch nun mächtig geworden. Denn bleibet ihr an Mir, so werde Ich alle Macht in euch offenbaren.

Und wie es einst war, so soll es auch heute sein. Erflehet bei jeder großen Tat erstens Meine Sendung und dann Meine Gnade, und ihr werdet sehen, Ich öffne die Türe und begradige die Wege und gebe die Vollmacht, das Werk auch recht zu vollenden, So liegt in Mir der Anfang, so liegt in Mir auch der Beistand und somit auch die Vollendung. Amen

 

D - IHR KÖNNTET FRAGEN, WER WOHL IN MEINEM HIMMEL

DIE GRÖSSTEN SIND

 

Sind es die Klügsten oder sind es die Liebsten?

Sehet, die Weisheit kommt aus der Liebe. So ist die Liebe größer als die Weisheit. Und wie das Feuer Licht erzeugt, kommt die Weisheit aus der Liebe hervor. Darum ist die Liebe das Mir Nächste, und wer die größte Liebe außer Mir hat, ist somit der Mir Nächste. Somit werde Ich nicht nach dem Grad der Weisheit die Wesen, die Menschen, an Mich ziehen, denn Weisheit ist ein Weg zu Mir, Liebe ist ein Bei-Mir-Sein. Darum ist nur die Liebe des Gesetzes Erfüllung, das heißt den Lebensweg bei Mir vollenden. Die Weisen sehen den Weg vor sich, die Liebenden aber gehen ihn durch die Liebe. Ein Weiser kann den Weg vor sich sehen, aber ihn nicht gehen. Was die Weisheit sieht, vollbringt die Liebe. Die Liebe geht den Weg. Darum ist sie des Gesetzes Erfüllung, das Gehen des Weges. Es gibt viele Weise, aber sie stehen vor dem Ziel und kommen nicht voran, weil nämlich nur die Liebe Schritt für Sehritt den Weg zu Mir hin vollendet. ICH BIN LIEBE UND WEISE DEN

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WEG ZU MIR!

Sehet die drei Weisen aus dem Morgenland. Sie waren Weise, indem sie den Stern sahen, aber drei Liebevolle, indem sie den Weg gingen, geführt vom Stern, zu Mir, der Liebe selbst.

Viele kennen den Weg zum Leben, die nennet alle weise, aber die Liebevollen, die lieben, sie gehen den Weg Meiner göttlichen Weisung und gelangen zu Mir, der Liebe selbst. Die Weisen sind von Meinem Licht erleuchtet, die Liebenden von Meiner Liebe entzündet.

Sehet, die Cherubinen weisen euch zu Mir, die Seraphinen, die ganz in Meiner Liebe brennen, sie entzünden euch in Meiner Liebe, daß ihr in Mein Wesen eingeht und nicht nur durch die Weisheit bei Mir, vielmehr durch die Liebe in Mir seid. So habt ihr Weise in der Welt, sie sehen Mich durch Licht an, 'wie fern stehend. Wie anders sehen jene, die Meine Wege wandeln, die Mich durch die Liebe erleben! Und so werdet ihr sehen, es gibt einen theoretischen Weg zu Mir, die Weisheit, und Ich sage, es, ist viel Wahres daran. Doch wer den Weg durch die Liebe geht, wird sehen, in der Liebe ist dann doch manches anders, von Stufe zu Stufe anders. Die Weisheit ist, daß euch ein Weg gezeigt wird. Aber wenn ihr diesen Weg geht, so vollzieht sich an euch eine Liebes- und Wesensverwandlung, ihr bekommt ein neues Herz, neue Sinne und damit ein neues Leben.

Darum heißt es: Kein Auge hat gesehen, kein Ohr gehört, kein Herz gefühlt, was Gott jenen bereitet, die ihn lieben, die in der Liebe auf Meinen Wegen Mir entgegenwandeln. Mag die Weisheit noch so klug in der Anschauung des Weges sein, die Liebenden aber gehen in Mich selber ein. Sie sehen Mich nicht wie Einen, der außer ihnen ist, nein, sie gehen in Mich ein, und Ich erstehe auch in ihnen. Sicher ist die Weisheit als Weg zu Mir gut, aber die Liebe geht diesen Weg. Die Liebe erfüllt diesen Weg. Die Liebe eint euch mit Mir. Darum habe Ich schon zu Meinen Erdentagen gesagt: Was den Weisen der Welt verschlossen ist, ist den einfältigen Herzen, den liebenden Herzen fürwahr offen dargelegt. Wer Demut und Liebe im Herzen hat, dem offenbart sich das Geheimnis Meines Wesens, weil er eine

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Wesensverwandlung durchgeht, denn Liebe ist Wesensverwandlung.

Mögen die Weisen in manchem recht haben, wie Moses den Weg in das Gelobte Land sah, aber ihn selbst nicht beschreiten durfte, wer jedoch durch die Liebe den Weg der Wahrheit beschreitet, sieht Mich mit den Augen der Liebe, und zwar durch eine Wesensverwandlung. Darum heißt es ja, ihr müsset von neuem wiedergeboren werden im Wasser, Weisheit, und gewiesen werden in die Wahrheit, und im zweiten durch das Feuer, durch Liebe, durch Wesensverwandlung. Sehet, die Cherubinen weisen zur Liebe hin, die Liebe aber weiset in Mein Wesen ein.

So sehet ihr, soll kein Widerstreiten sein zwischen den Weisen, die den Weg sehr wohl sehen, und den Liebenden, die den Weg gehen. Denn kein Auge hat gesehen, d.h. kein Weiser hat gesehen, was jenen geoffenbart wird, die Mich lieben. Die große Weisheit liegt nicht in der Weisheit als solches, alle Fülle der Weisheit liegt letzten Endes in der Liebe. Wer Mich liebt, weiß Mich. Er weiß, wer Ich bin, und er weiset recht zu Mir, sicher durch Weisheit zur Liebe. Aber er weiß auch, Weisheit ist ein Weg, den nur die Liebe aber geht und so in Mich, die Liebe selbst, eingeht. So ist die Liebe unendlich weiser als alle Weisheit der Welsen, denn die Weisen sehen in Meinem Licht, die Liebenden aber brennen im Feuer Meines Herzens. Und so sind den Weisen helle Augen gegeben, den Liebenden aber feurige Augen. Und wie steht es doch geschrieben: ICH BIN EIN ZEHRENDER GOTT, EIN GOTT DER LIEBE, EIN FLAMMENDER GOTT! Sehet, die Cherubinen verschließen ihre Augen vor Meinem Feuer, die Liebenden, die Seraphinen jedoch, indem sie selbst Feuer von Meiner Liebe in sich tragen, schauen Mich als Liebe. ,

Und so sehet ihr, was die Weisheit nicht erahnt, erfaßt die Liebe doch. Weisheit ist sicherlich theoretisch der Weg zu Mir, aber wenn ihr bei Mir seid, d.h. durch die Liebe Mir nahe gerückt seid, wie in eine Sonne gerückt, dann seid ihr nicht nur licht, weise, sondern liebe Kinder, liebe Jünger, liebe Bräute. Dann seid ihr durch die Liebe neu gezeugt. Ihr seid Feuer, ihr seid Meinem Wesen ähnlich geworden. Ich

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bin Liebe und Meine Liebe hat euch gezündet. Ihr seid der feurige Leib Meiner unendlichen Gottheit. Amen

JW 27.08.1989

 

 

G E B E T

 

O JESUS, Du Urquelle alles Guten, schenke uns Deine Liebe, Deinen Geist, der direkt aus Deinem Herzen kommt, der unser Herz entzündet, unseren Verstand erleuchtet, unseren Willen zum Guten stark macht. Gib uns, Herr, den einen, reinen, heiligen, gewissen Geist und nimm ihn ewig nie von uns. Laß Deinen Geist in uns wirken, denn ohne diese Liebe wäre alles nur tot und ohne Wert. Laß Deine Liebe in uns wirken, o Herr, und alles wird gut sein, denn die Liebe ist die Mutter alles Guten. So komm, o Geist, und gib uns eine vielfache Frucht Deines Geistes. Amen

 

A – VOM VATER UND VOM KIND

 

Ein Vater gedenkt seines Kindes, und das Kind gedenkt seines Vaters.

Gedenket ihr immer Meiner, wie ich euer gedenke, so sind wir im ständigen Band als Vater und Kind vereint.

Was heißt Kind? Von Gott geliebt!

Was heißt Vater? Gott, die Liebe, der Liebende!

Kind ist, wer sich bewußt ist und bleibt, daß er also von Mir geliebt ist, von Liebe umfangen.

Und was bin Ich euch? Der Liebende! Der liebende Vater, der euch Liebende! Würde euch kein Mensch lieben, so liebe doch Ich euch. Und weil Ich euch liebe, seid ihr Meine geliebten Kinder. Und weil ihr Mich liebt, die Liebe selbst, bin Ich euer liebevoller Vater, die Liebe selbst.

Wieviele Menschen haben euch in der Liebe enttäuscht? Mußten sie euch doch enttäuschen, daß die eine treue Liebe, Meine Liebe, euer Herz umfange und erfülle und besitze. Meine Liebe ist treu; treu ein anderes Wort für ewig. Meine Liebe ist ewig und treu. Wenn auch eine

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Mutter ihr Kind verlassen könnte, in Meiner Liebe verlasse Ich euch nie. Meine Liebe ist getreu, sie ist ewig. Ist auch eure Liebe zu Mir getreu, dann ist sie ewig. Dann ist eure Liebe getreu, wenn ihr sie nie mehr von Mir zurücknehmt, wenn ihr sie bei Mir laßt in ewiger Treue. Dann sage Ich zu euch: Ewig seid ihr die Meinen und ewig bin Ich euer!

Habet eine treue, eine ewige Liebe, die sich nicht abhängig macht von Launen, von Gütern, von Stimmungen. Seiet in eurem Entschluß fest, ein für allemal fest, Mich treu, Mich ewig zu lieben, denn Meine Liebe ist eine ewige zu euch, und treu bin Ich über alle Ewigkeit hinweg. Wer treu ist, wandelt auch treu Meine Wege, stetig mehr dem Lichte zu, von Treue zu Treue, die Treue vollendend, Mir immer getreu nachfolgend bis zum Treuesten, bis zum Vertrauten, bis zur Vertrauung - Trauung.

Sehet, manche Menschenkinder geben Mir Liebe und nehmen sie gleich wieder zurück. Sie sind ungetreu. Ihre Liebe hat keinen Bestand, sie ist nicht ewig. Doch wo ein Herz fest ist, wo es getreu ist, da wird es seine Liebe bei Mir halten. Und das Herz wird ruhig, es wird ruhig in Mir. Und so ihr einen Menschen findet mit einem treuen Herzen, Ist das Himmelreich in ihm, ist Mein Friede in ihm. Denn so wahr eine treue Liebe Mir gegenüber zu Mir gewandt ist, ist Meine Liebe euer Friede und euer Segen. Und Ich sage euch, Ich muß eure einzige, eure ewige und treue Liebe sein, denn es steht doch geschrieben: LIEBET GOTT ÜBER ALLES UND DEN NÄCHSTEN EUCH GLEICH! Mich über alles lieben, bis Ich euch da habe und da getreu und ewig Mich liebend - das ist euer Weg. Suchet nicht, was eure menschliche Natur suchen will, nehmet das an, was Ich für euch suche. Ich suche für euch, daß ihr Mich suchet, Mich findet und so alles findet. Sehet, alle Menschen sind wie Äcker, die ihr mit; Meinen Gnaden erfüllen sollt. Ich nur bin die Quelle, die Menschen sind die Blumen, die ihr begießet. Von Mir nehmet ihr allein, den Menschen könnt ihr nur geben von Meinem. Und so verwechselt nicht die Quelle und das Land, das ihr beregnen sollt. Liebe gehört Mir, der Quelle. Lasset eure ganze Liebe bei Mir sein, der Quelle, und teilet nun Meine Liebe, die

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Ich euch schenke auch dem Nächsten mit, daß das Land beregnet wird mit der Gnade und die Welt fruchtbar wird.

Liebe heißt, sich einen, heißt, sich übergeben, heißt, ganz zu eigen sein. So soll eure Liebe Mir gegenüber sein: Ganz Mein eigen, Ich eure Quelle, ihr von Mir voll das Meine nehmend, um nun treu auch Mir zu dienen am Nächsten, Meine Gnaden ihnen weiterzureichen, vor allem Meine Liebe. Denn wer Meine Liebe den Menschen schenkt, schenkt ihnen Meinen Geist, und dieser Geist zeitigt viele gute Früchte. Sehet, ihr könnt einem Menschen Mein Wort schenken, aber ihr könnt ihm genausogut auch Meine Liebe schenken. Wie? Ihr könnt in das Mittel treten, ihr könnt zu einem Menschen sagen: "JESUS liebt auch dich!" Ihr haltet das im Bewußtsein fest, und Meine Liebe und damit Mein Geist fließt durch euch zu ihnen.

Und Ich sage euch, so könnt ihr auch Meine Liebe über eure irdischen und geistlichen Feinde schicken: "JESUS liebt auch euch!" Haltet es im Bewußtsein, und Mein Geist fließt zu ihnen; den Guten zur Erbauung, den Schlechten zur Abwehr. So seid euch bewußt, wie Ich alle Menschen liebe. Solange ihr in diesem Bewußtsein bleibt, fließt Meine Liebe durch euch zu ihnen, ihr salbt sie mit dem öl des Geistes, Mein Geist kommt über diese Menschen. Gibt es einen Menschen, den Ich nicht liebe? Ich habe einst auch Judas geliebt, denn Ich bin Liebe und kann nur lieben. Und wie Ich damals Judas auch liebte, in Feindesliebe, so liebe Ich heute auch alle Menschen. Und bleibet ihr im Bewußtsein, daß Ich alle Menschen liebe, so werdet ihr mithelfen, Meinen Geist zu allen zu senden, und Mein Geist kommt über alles Fleisch. Ihr und viele sollen Kanäle dazu sein.

Und wie ist Meine Liebe zur Natur, zur Pflanze, zum Tier, zum Stein, zum Mineral? Ich segne sie. Mein Segen kommt über sie. So könnt ihr zur ganzen Natur sagen: JESUS segnet euch, wie er euch einst nach der Erschaffung gesegnet hat und im Segen erhält! So saget über alle Kreatur: "JESUS segnet euch", und Mein Segen fließt über sie. Wie ist Meine Stellung gegenüber den Geistern der Bosheit?

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Sehet, auch wenn sie Mich verachten, so ist Mein Herz brennend, aber im Widerspruch. Und so heißt es, widerstehe Ich dem Bösen. Und so könnt ihr über die Bösen, die Geister der Bosheit, im wahren Sinne sagen: "JESUS widersteht euch!" Und damit wird Meine Kraft des Widerstandes wider sie sichtbar und wirksam, und sie werden Meinen Widerstand spüren und werden abgetrennt und damit unschädlich.

So lasse Ich Meine Liebe über die Menschen kommen, Meinen Segen über die Kreatur und Widerstand wider die Geister der Bosheit.

Und die Engel? Sie ehren Mich und Ich ehre sie. Die Ehre gehört den Engeln, weil auch bei ihnen die Ehre gegenüber Mir wie das Atmen ihrer Seele ist. Und so könnt ihr über die Engel sagen: "JESUS ehrt euch alle!" Und der himmlische Geist, Meine Ehrung wider sie, fließt über sie noch mehr und verstärkt. So könnt ihr selbst Meine Ehre unter den Engeln noch verstärken. Sie ehren Mich mehr, und Meine Ehre kommt noch stärker über sie. So sehet ihr, sollt ihr Kanäle Meiner Gnade sein. Amen

 

B - BETRACHTET KRANKHEITEN UND IHRE HEILUNG

 

Ihr könntet doch sagen: "JESUS, hier ist ein Kranker, besuche ihn doch als der ewige Arzt und gib diesem Menschen Deine Arznei." Und sehet, Meine Arznei zerfällt in zwei Teile, in Mein Blut und Meinen Geist. Mein Blut nimmt das Böse weg, und Mein Geist stärkt alles Gute. Fürwahr, sendet Mich zu den Menschen, zu den Kranken, und fleht Mich an in ihrem Namen, daß Ich sie mit Meinem Blut beträufle und mit dem Feuer Meines Geistes erfülle. Denn Mein Blut reinigt euch nicht nur von Sünden, sondern auch von allen Schlacken und Dunkelheiten der Seele, und Mein Geist erhellt euch, macht euch lebendig und feurig zugleich. Er schafft euch neu und heil.

Ihr wisset, wie Menschen heute hundert-, tausend-, millionenfach in Leid und Krankheit sind. Ich will zu ihnen kommen, wenn ihr Mich darum bittet. Das ist ein Werk Meiner Barmherzigkeit. Und wenn Ich bei den Menschen bin,

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ist das Heil zu ihnen gekommen. Aber das Heil in der Wirksamkeit besteht in der Gabe Meines Blutes, das nimmt das Böse weg, und Mein Geist gibt alles Gute hinzu. So wird der Mensch befreit von allem Übel und gesegnet mit allem Heile.

Nun gibt es aber Kranke, die einen sind schuld an ihrem Leiden, die anderen sind unschuldig. O Ich sage euch, es ist nicht an euch, Schuldige oder Unschuldige zu suchen. Sendet Mich zu jedem Kranken. Und wenn auch eine Seele krank wäre, ohne selbst in der Seele Schatten zu haben, so werden jene, die diese Seele krank machen, durch Mein Blut gereinigt und durch Meinen Geist erneuert. Damit ist dann beiden geholfen, den Kranken und den Krankmachenden.

So will Ich zu den Menschen kommen, und euer Bewußtsein: "JESUS, gehe zu ihnen", ist jene Einladung, auf die Ich höre. Ich komme und bringe die Salbe, die in zwei Teile zerfällt: Blut, Reinigung, und Geist, Erneuerung, Heiligung. Nur Mein Blut wäscht euch rein, weißer als Schnee, und nur Mein Geist erneuert, heiligt euch. Und wenn Ich zu Menschen komme - Ich bin doch die Quelle alles Guten -, so kommt aus Meinen Wunden Mein Blut und kommt Mein Geist. Und Mein Geist kommt aus Meinem Herzen, kommt aus Meinem Haupte und vornehmlich aus Meinen Händen. So reinige Ich im Blute die Welt, damit nehme Ich die Ursache der Krankheit weg, und im Heiligen Geist erneuere Ich den Menschen. Ich mache ihn nicht nur frei von Krankheiten, Ich erneuere den Menschen in dem Sinne, daß Ich ihn vergeistige. Ich schaffe ihn neu, Ich schaffe ihm einen Auferstehungsleib.

Und so sehet ihr, was den Menschen heute not tut: Mein Blut, vor allem am Kreuze vergossen. Aus Meinen Wunden fließt Mein Blut, und aus Herz, Haupt und Händen strahlt vorherrschend Mein Geist als feurige Glut. So reinige Ich die Menschheit und heilige sie zugleich.

Wißt ihr nun, wie wichtig euer Auftrag ist! Bittet Mich zu den Kranken, und Ich werde kommen und werde Meine Gaben austeilen: Reinigung und Heiligung. Amen

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C - GUT UND BÖSE RINGEN UM DIE MENSCHENHERZEN

Sehet, ihr werdet einen Herrn annehmen und den anderen hassen; Licht oder Finsternis, Lieben oder Hassen! Dadurch daß die Menschen dieser Welt in einer großen Finsternis leben, hat vorerst das Böse eine gewisse Übermacht. Aber betet für jene Gottsucher oder überhaupt suchenden Menschen, so wird Mein Geist, wo Finsternis in der Welt vorherrschend ist, die Menschen erfüllen. So kann als Einfluß nun der Geist über einem Menschen vorherrschend sein, und wie die vorherrschende Kraft ist, so wird sich weltgehend der Mensch auch ergeben. Würde ein Mensch nur schlechte Einflüsse haben, wird er sich dem Schlechten so gut wie sicher ergeben. Kommen vorherrschend gute Einflüsse, wird der Mensch sich dem Guten, weil es eine Übermacht ist, ergeben.

Und Ich sage euch, durch euer Gebet für alle Sucher macht ihr jenen Gnadeneinfluß stärker, daß das Licht stärker wird als die Finsternis, die auf die Menschen einfließt, und die Menschen sind zum Guten geneigt. Und bleibt diese Vormacht des Guten, bleiben sie auch im Guten getreu. Es wird viel geflucht, aber wenig gebetet, darum herrscht vorerst die Macht des Bösen über die Menschenherzen vor. Wird mehr gebetet, was ja dem Segnen gleich ist, so wird der lichte Einfluß über Menschen stärker, und ihr wundert euch über die Bekehrungen und über die Treue und Beständigkeit in allem Guten.

Klaget nicht über die Menschen, die dem Bösen verfallen. So müssen sie doch dem Bösen verfallen, wenn ihr nicht das Licht verstärkt in ihrem Leben, wenn ihr sie nicht in einen besseren Einfluß versetzt! Denn wenn ihr für Menschen betet, wird der Lichteinfluß stark und stärker, und ist er stärker und mächtiger als der Einfluß der Finsternis, werden sich die Menschen bekehren, denn das Vorherrschende wird sie bestimmen. Und so liegt es an euren Gebeten, wer fällt, wenn ihr nicht betet, und wer aufersteht, wenn ihr betet, denn der stärkere Einfluß kommt zum Durchbruch.

Wie aber sollt ihr beten?

Sehet, Ich habe einst als Erhöhter den Pfingstgeist gesandt.

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Flehet Meinen Pfingstgeist, jene feurigen Zungen, über die Menschen herab, denn es muß ein neues Pfingsten kommen, und in diesem Einfluß Meines Geistes werden die Seelen sich zum Guten wenden. Und auch die, die ihr vordem schon dem Bösen ergeben wißt, werden sich noch zum großen Teil zum Guten wenden, denn je stärker der Einfluß, desto sicherer die entsprechende Entscheidung. So erflehet jenen Pfingstgeist, jene Feuerzungen über die suchenden Menschen herab. Licht kommt dann vom Himmel, und dieses Licht ist stärker als die Finsternis und wird ein neues Pfingsten in der Menschheit erzeugen.

Sehet, auch die Jünger baten damals um Meinen Geist, und Er wurde ihnen gesandt. Und sie erbaten ihn später über die Völker, die sie belehrten, und darum haben sie sich bekehrt. Und so betet ihr nun neu für die Völker um diesen Pfingstgeist, denn er ist stärker als die Finsternis, die Völker werden sich im großen bekehren, und es wird Friede und Heil sein.

So sage Ich euch, durch euer Gebet bestimmt ihr, daß das Gute im Menschen obsiegt. Und würdet ihr lau sein im Gebet, läge es im wesentlichen an euch, daß ihr das Finstere stärker sein laßt als das Gute, und wird doch jeweils das Übergewicht mit großer Sicherheit den Sieg und damit die Entscheidung bringen.

Sehet, ihr, die ihr nach Meinem Kreuzopfer lebt, habt vor allem im Pfingstgeist den Geist der Geisteserneuerung. Und wie notwendig habt ihr doch diesen Pfingstgeist! Wie damals die Jünger in Bedrängnis waren und Mein Pfingstgeist sie zu Helden des Glaubens machte, so braucht auch ihr jene Feuerzungen, die Liebe, die feurig aus Meinem Herzen brennt, und sie macht euch zu Helden des Glaubens, nimmer wankend und Feuerregen über die Welt bringend, das Feuer Meiner Liebe bringend.

Und so flehet den gleichen Geist, den Ich einst am Pfingstfest über die Jünger ausgoß, über die Menschen herab. Das gibt Geisteserneuerung, das gibt Menschenerneuerung! Es wird die Apostel der Endzeit geben, die Glaubenshelden, jene, die es durch ihr Gebet bewirken, daß viele gerettet werden. Denn wo der Geist stärker ist, ist die Bekehrung stärker, und wo das Gebet unterlassen

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wird, wird die Finsternis siegen über die Herzen.

Und so ist es eurem Gebet überlassen - das ist euer Anteil am Erlösungswerk -, daß ihr im rechten Maß, im hohen Maß, Meinen Pfingstgeist über alle Gottsucher, über alle Sucher überhaupt herabfleht. Und ist dieser Einfluß über ihnen nicht nur stark, sondern bleibend, so wird eine neue Jüngerschaft auf Erden erweckt. Es sind die Jünger am Ende der Zeit, die Heiligen am Ende der Zeit, die Gottesbräute, die auf Mich harren.

Warum habe Ich euch vor allem anempfohlen, Meinen Pfingstgeist über die Menschen herabzuflehen? Es ist doch die Kraft Meiner Auferstehung, es ist die Kraft der Überwindung des Bösen. Es ist die Kraft der Erneuerung, die Kraft des Endsieges.

Sehet, habe Ich doch durch das Kreuz euch den Pfingstgeist als Gabe verdient, und Ich gebe vom Kreuze her euch den Pfingstgeist: durch Kreuz zur Krönung im Pfingstgeist! Und da ihr an Mein Kreuz glaubt, so könnt ihr auch Meinen Pfingstgeist herabflehen mit Kraft, und Mein Pfingstgeist wird die gleichen Wirkungen haben wie in der Zeit der Apostel: Ihr werdet den Menschen die Augen öffnen, ihr werdet sie salben mit Geist, ihr werdet ihnen die Augen öffnen für den Himmel, ihr werdet die Herzen durch Meinen Geist prüfen und erneuern.

Und so sage Ich euch, die Kraft Meiner Auferstehung, die Kraft Meines Sieges liegt im Pfingstgeist. Flehet diesen Geist herab! Er macht die Apostel am Ende der Zeit, die Heiligen der Endzeit, die Gottesbräute, das Volk der Auserwählten.

So bittet, und es wird ihnen durch euch gegeben. Und wie es ist, wenn die Sonne stark leuchtet und die Kraft des Mondes dadurch schwindet, so wird das Schlechte auf der Erde zurückgedrängt, das Gute nimmt zu, stetig zu zu eurer Freude, zu vieler Freude, vor allem aber auch zu Meiner Freude. Amen

JW 30.09.1989

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GEBET

 

O JESUS, wir sind aus uns Staub dem Leibe nach und der Seele nach ganz arm. Alles aber, was wir erwarten, das bist Du und Deine Gabe. Nichts haben wir aus uns, weil Du alles bist und allein alles Gute geben kannst. In keinem wollen wir auf unsere Schwäche bauen, auf Dich wollen wir vertrauen. Du bist alles, Du weißt alles und vermagst alles. So gib uns Deinen Geist und schaffe uns neu, daß unser Wesen mit Deinem Wesen einig ist, daß unser Denken Deinem Denken entspricht und daß unser Wollen eingegliedert ist in Dein Wollen und Schaffen. Wirke in uns, o Herr, durch Deinen Geist, und alles geschieht nach Deinem Wohlgefallen. Amen

 

A - EINST TRAT EIN ENGEL ZUR JUNGFRAU MARIA,

WIE ES HEISST, DER ENGEL DES HERRN

 

Was geschah bei Eva? Es trat ein Engel der Versuchung an sie heran, und Eva wurde überwunden durch den Fürsten der Finsternis. Maria wurde verkündigt, daß Ich Mensch werden will.

In Eva haben alle gesündigt, in Maria bin Ich Mensch geworden. So hat sich der Name Eva in AVE umgewandelt. Eva, die Mutter der Sünder - AVE, gegrüßt seist du, du Lobbereite!

Sehet, der Engel kommt auch zu euch. Er will euch verkündigen, daß Ich in euch geboren werden will, um in euch aufzuerstehen, denn ihr sollt Meine Mutter sein, und Ich will die Frucht in euch sein. Und so wahr Ich in euch erstehe, erstehet ihr zum ewigen Leben. In Eva bin Ich klein und kleiner geworden, bis zu einem Fünklein zusammengeschrumpft. Sie war fast ohne Gnade. In Maria nahm Ich zu voll der Gnade. In euch will Ich zunehmen in voller Gnade,

Das heißt, zu jedem kommt Mein Engel, und wie er zu Maria sagte: "Willst du Mutter des Herrn werden?" - so sagt der Engel auch zu euch: "Willst du deinen Herrn empfangen durch den Glauben?" Durch den Glauben werde

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Ich in euch wohnen, durch die Hoffnung nehme Ich in euch zu, durch die Liebe werde Ich in euch ausgeboren. Zwei Frauen: Eva, die Mich aus sich hinaustrieb durch die Sünde, und Maria, die Mich aufnahm in voller Gnade! Und Ich sage euch, auch heute werden die einen Mich wie Eva aus sich treiben und die anderen werden Mich aufnehmen voll Meiner Gnade. Und so werden diese voll der Gnade sein, voll Meiner Gnade.

Bevor Ich komme, kommt Mein Engel, denn der Engel bereitet Mir den Weg. Und wenn der Engel zu euch kommt, werdet ihr hören: Willst du deinen Herrn nicht empfangen? Willst du ihn nicht in dir aufnehmen, daß er groß in dir werde? Willst du ihn nicht lieben und vollkommen in dir erstehen lassen und ihm lebendiges Werkzeug sein? So stellt der Engel das Gewissen dar. Darin werdet ihr gefragt: Willst du nicht Tempel, willst du nicht Wohnstätte deines Herrn sein? Willst du ihn nicht durch den Glauben aufnehmen, durch die Hoffnung gedeihen lassen, durch die Liebe der Welt schenken?

Ich sage euch, der Engel des Herrn geht zu den Menschen, und er fragt sie: Willst du nicht deinen Herrn aufnehmen durch den Glauben? Willst du ihn nicht stark machen durch deine Hoffnung zu ihm? Willst du ihn nicht gebären durch deine vollkommene Liebe? So werdet ihr der zweiten Frau, der Ave, gleich, und so seid ihr voll der Gnade, und so bin Ich mit euch.

Aber ihr werdet sehen, daß es auch Frauen und Männer gibt, die der Eva entsprechen, voll Nacktheit, die sich völlig Meiner entledigen - und die Gnade ist nicht mehr in ihnen. Und das sind die Eva-Kinder.

Durch den Glauben werdet ihr Mich aufnehmen, durch die Hoffnung werde Ich in euch erstarken, durch die Liebe werde Ich herrlich in euch erscheinen. So sage Ich euch, werdet nicht eurer ersten Mutter gleich, sondern nehmt Mich auf, denn der Engel wird Mich euch verkünden. Und er wird euch verkünden, daß Ich eure Hoffnung bin, und darum hoffet auf Mich, daß Ich die Liebe selber bin, und darum liebet Mich. Und Ich werde Mich in euch offenbaren, und Ich werde eure Stärke und euer Heil ewig sein.

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So habt ihr in Eva das Zeichen, wie ein Mensch Mich verliert, zum Sünder wird. In der Ave habt ihr das Zeichen, wie ein Mensch Mich aufnimmt und Ich damit erstehe, Ich der Welt neu geschenkt werde. Ihr alle sollt gegrüßt werden, ihr sollt die Gegrüßten sein. Ihr alle sollt Mich heute aufnehmen und Mich in euch erstarken lassen, Mich durch eure Liebe als die Liebe offenbaren. Muß Ich doch in euch allen auferstehen, denn durch Mich ersteht das Himmelreich in euch. Und so wahr Ich in euch erstanden bin, werdet ihr auch vor Mir erstehen in Meinem Reiche. Amen

 

B - BETRACHTET DIE HIRTEN, WIE SIE EINST ZU

MEINER KRIPPE KAMEN

 

Hirten! Sehet, jene Hirten waren getreu über ihre Herden. Und war doch Ich der Hirte der Hirten und der wahre Hirte aller Schafe. Die Hirten waren getreu in ihrem Dienst mit ihren Schafen, und darum sind sie auch zu Mir, dem guten Hirten, gekommen. Sie sind auch Meine Schafe, und Ich habe sie selbst über viele Schafe gestellt. Gute Hirten kommen zu Mir, dem guten Hirten! Was haben die Hirten Mir gebracht? Ihre Schafe! So ist es recht. Ein guter Hirte bringt seine Schafe Mir, dem göttlichen Hirten, denn nichts Schöneres - Besseres - Lieberes kann er Mir schenken.

Bringt ihr Mir Seelen, bringt ihr Mir den kostbarsten Schatz; dafür will Ich euch alles geben. Brächtet ihr Mir die Welt, alle Schätze der Welt, aber nicht die Seelen, Meine Lämmlein, o ihr brächtet Mir wenig. Doch bringt ihr Mir Meine Schafe ans Herz, so will Ich euch reich belohnen mit den ewigen Schätzen des ewigen Lebens.

Somit seid gute Hirten als Eltern gegenüber euren Kindern, als Vorgesetzte seid gute Hirten gegenüber euren Untergebenen, als Hirten im Amt seid gute Hirten gegenüber euren Schäflein, lehret sie und bringt sie zu Mir. Und auch die Staatslenker mögen gute Hirten sein über Meine Schafe, und Ich will ihnen den Lohn des ewigen Lebens geben. Ihr schenkt Mir das Wertvollste aus eurer Liebe, Meine

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Lämmlein. Das ist Mir alles wert, Meine ganze Liebe wert. Sehet, es gibt auch Mietlinge. Sie erwürgen Meine Schafe und sie töten so Meine Schafe, und sie verlieren so Meine Schafe für Mich. Und wie sie Mir Seelen rauben, Meine Schafe, so tun sie Mir das Furchtbarste an außer dem, daß sie Mich hassen. Sie verderben Seelen. Es gibt nichts Furchtbareres, als Meine Seelen, Meine Schafe, zu verderben, und es gibt nichts Beglückenderes für Mich, als Meine Schafe Mir wieder zurückzubringen. Ewiges Leben jenen aus Meiner Dankbarkeit, die Mir Meine Schafe als gute Hirten zurückbringen. Aber fluchwürdig der, der Meine Schafe verdirbt als Mietling. Wehe ihnen! Sie haben Mir das Furchtbarste getan, sie haben Mein Herz zerrissen. Und diese Sünde wider den Geist fordert Rache. So wahr wie sie den Tod des Leibes und der Seele dieser Meiner Schafe bewirkt haben, werden Sie einen zweiten Tod sterben.

Somit seid gute Hirten, und ihr werdet zu Mir, dem guten Hirten, gelassen. Wer Mir getreu ist im Kleinen, den weide Ich im Großen. Und Ich sage euch, würdet ihr Tote erwecken, würdet ihr Mir die schönsten Paläste bauen, es ist wenig gegenüber dem, wenn Ihr Mir eine Seele bringt. Und auf der anderen Seite ist nichts strafwürdiger, nichts fluchwürdiger, als Seelen zu verderben als Mietlinge. Und so sammelt Meine Schafe, so liebt ihr Mich in der Tat, so bringt ihr gute Frucht. Und jeder von euch ist ein Hirte, ein Hirte über das Seine und die Seinen. Und seid ihr Mir getreu im Kleinen, setze Ich euch über Großes; vor allem aber kommen gute Hirten zu Mir, dem göttlichen Hirten, und Ich weide sie in Glückseligkeit. Und was ihr Mir an Meinen Schafen tut zu ihrem Heile, lobwürdig, gottselig werdet ihr sein, mit Mir die ewigen Schätze teilen. Hochgelobt der, der Mir Meine Schafe zurückbringt, denn seiner ist das Himmelreich und die Krone der Herrlichkeit. Amen

 

C - JUDAS UND JOHANNES

 

Judas liebte den Geldbeutel. Johannes liebte Mich so sehr, daß er Mein Lieblingsjünger war. Judas liebte den Mammon,

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Johannes Mich, die Liebe, und Mein liebevolles Herz. Ich war ihm seine Liebe - darum Mein Liebesjünger. Ich sage euch, liebet als Gegensatz zu Mir nicht die Welt, nicht ihre Güter, vor allem das Geld, den ungerechten Mammon. Denn die das Geld und das, was man mit dem Gelde schaffen kann, so sehr lieben, stehen in der gleichen Gefahr wie Judas: daß sie Mich verkaufen um des Geldes willen!

Euch aber heißt es: Liebet Mich, die Liebe, und Mein liebevolles Herz! Ihr habt den Herrn erwählt, und Meine Gnade ist mit euch! Johannes stand mit unter dem Kreuz. Er war Mein Liebesjünger. Und Judas erhängte sich in der gleichen Stunde. Der Mammon hat ihn aufgehängt.

Und so liebt nicht die Welt und ihre Gaben, vor allem nicht das Geld, liebet Mich, die Liebe, Mein Herz und die daraus fließende Liebe, und euer ist das Himmelreich. Ihr werdet dann wie Johannes sein, der seinen Meister liebt, der sein Herz liebt, die Stätte alles Guten, der eben die Liebe Meines Herzens liebt. Er liebt alles und hat alles Heil. Er wird den Himmel offen sehen, wie Johannes auf Patmos den Himmel und Mich darüber sah. Habet nicht lieb die Welt und nicht lieb die Weltschätze, vor allem nicht das Geld, denn um des Geldes willen vor allem hat Judas Mich nicht nur verraten, sondern sogar verkauft, veräußert. Mich verkauft um des Geldes willen! O Ich sage euch, die das Geld so sehr lieben, werden Verräter an Mir. Sie verkaufen Mich und kaufen sich dafür eine Schlinge, und diese Schlinge wird sie erhängen.

So habt nicht liebt die Welt und ihre Schätze, vor allem nicht das Geld, denn Ich soll eure Liebe sein, Mein liebevolles Herz soll euer Zutrauen, soll euer Schatz sein. Mein Herz ist der Born alles guten Lebenswassers, Mein Herz ist die Quelle aller Liebe und Meines Geistes, und ihr seid wie Johannes, ihr werdet heute schon den Himmel offen sehen, wie er es tat, und ihr werdet Mich sehen als den glorreichen Richter. Und was Ich sage, sage Ich als glorreicher Richter, daß Ich euch richte zum ewigen Leben.

Die aber die Welt, ihre Güter, vor allem das Geld lieben, sie werden Mich verachten, verraten und verkaufen wie

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Judas. Und sie werden das gleiche Schicksal haben; die Schlange wird sie erwürgen. Wer aber Mich liebt, Mein Herz und Meine Liebe, ihm sage Ich alles Gute zu. Er hat seinen Herrn, er hat die Quelle alles Guten in Mir geliebt und alle Meine guten Gaben. Was kann es Höheres geben, was kann es Beglückenderes geben als das! Und so sage Ich, habet nicht lieb die Welt, sondern Mich und Meine gute Gabe. Amen

 

D - VON DEN KLUGEN UND DEN TÖRICHTEN JUNGFRAUEN

 

Ich sage euch, ihr werdet Menschen finden, sie sind kluge Jungfrauen, und es gibt auch törichte Menschen unter euresgleichen.

Wißt ihr, wer die klugen Jungfrauen sind? Jene, die zu Mir beten um Mich und Meine Gnade vornehmlich, eben um Meinen Geist. Sie sammeln das Öl, und sie sammeln damit die Grundlage des ewigen Lebens. Denn wer Mich und das Meine besitzt, hat das ewige Leben im Zeichen der Flamme; er wird mit Mir vereinigt.

Die aber zu Mir nicht beten um Mich und das Meine, sie haben zwar Lampen, in ihnen ist aber kein Öl. Sie besitzen Mich nicht. Darum ist in ihnen das Leben nicht. Darum werden sie auch nicht Meine Bräute und somit nicht Anteil an Mir, an Meinem Reich und Meinem Leben haben. Sie gehen leer aus, sie sind des Guten bar.

Und wenn Ich sagte BETET, so betet nicht um die Schätze der Welt, sondern betet vor allem, wie Ich euch gesagt habe, um drei Dinge: UM MICH, UM DEN GNADENBORN, MEIN HERZ, UND DAS GNADENWASSER MEINER LIEBE! Damit besitzt ihr das Öl, das in euch wirkt als Besitztum, als Besitz alles Guten, aller guten Gabe, alles guten Lebens, aller Glückseligkeit. Wer Mich besitzt, besitzt alles, wer Mich nicht besitzt in Meiner Dreieinigkeit, besitzt nichts als den Tod, denn alles außer Mir ist wie tot. So nehmt Mich auf als Öl, und Ich bin euch die Flamme, Ich bin euch das Leben, Ich bin euch die Seligkeit, Ich bin euch alles Heil - auch für andere. Habt nicht lieb die Welt,

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ihre Schätze und das Geld, habt Mich lieb - und Ich will euch von allem einen Anteil geben, vor allem den Anteil, daß ihr Liebe, daß ihr Feuer habt. Meine Liebe wird das Band sein, das euch mit Mir vermählt, und eure Liebe ist das Band, das euch mit Mir vermählt, und wir werden durch die gemeinsame Liebe eins sein in Meinem Reiche.

Und so sage Ich euch, betet. Betet um Mich selbst, und alles andere wird euch hinzugegeben. Wer um Mich selbst bittet, gleichet der klugen Jungfrau; sie hat Öl, die Grundlage für alles Gute. Denn was bin Ich euch doch alles: Kraft, Liebe, Heil, Leben, Reichtum, alles. Wer Mich hat, hat alles.

Und so sollt ihr im Vaterunser gedenken: "Unser Vater, ich bitte um Dich", und damit ist alles, was Mein ist, auch euer, der Himmel und das ewige Leben. Amen

 

E - WARUM BIN ICH EINST AN DAS KREUZ GEGANGEN

 

Einst erschien Eva im Baum der Erkenntnis die Schlange. Darum wollte Ich erscheinen im Baum des Kreuzes als der lebendige Gott. Und Ich sage euch, auch heute gibt es zweierlei Bäume: der Glaube an die Wissenschaft und der Glaube an den Baum des Lebens, an die Wahrheit Gottes. Judas ist in seiner Wissenschaftlichkeit verlorengegangen. Johannes, da er an die Wahrheit, an Mich glaubte, hat schon im Fleische den Himmel offen gesehen, Mich im Fleische schon besessen. Und wie nahe ist er Mir im Himmel; wie einst im Abendmahlssaal, an Meiner Brust ruhend! Und so sage Ich euch, wie Johannes alles auf Mich setzte, so bin Ich sein Besitz, und er ruht in dem, der seine Liebe gewann.

So heißt das nun für euch: Ich bin euch nahe. Durch die Liebe bin ich euer, und ihr seid in Mir. Und wie ihr hier in der Zeit Mich durch Liebe gewinnt und so an Meiner Brust seid, werdet ihr es auch in Ewigkeit sein. Ihr werdet wie Bräute an Meiner Brust liegen, an Meiner Vaterbrust, am Born alles Heiles, am Born alles Lebens.

So sehet ihr nun, wie ihr es auf Erden übt, wie ihr es auf Erden gewinnt, so werdet ihr es in Ewigkeit in Meinem

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Reiche haben. Setzt in eurer Liebe auf Mich, und Ich werde euch an Meine Brust ziehen, und ihr werdet heute schon an Meiner Brust sein. Und Ich habe doch gesagt: NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH! Ja, wer zu Mir kommt und Mich liebt, vor allem Mein Herz liebt, der ist an der Quelle alles Guten - denn wo ist der Vater? Mein Herz ist es! Und was ihr hier auf Erden gewinnt, das gewinnt ihr für die Ewigkeit.

So sammelt vor allem die Schätze, die Mich selbst angehen, denn alles, selbst im Himmel, ist nur durch Mich, und wer Mich hat, gleicht den Königen. Ich aber bin der König der Könige, und er hat durch Mich das Leben, weil Ich das Leben aller Lebendigen bin, und er hat durch Mich das Heil, well Ich alles Heil auch selber bin.

Und so sage Ich euch, setzt auf Mich, denn ihr betet doch: "Vater unser" - Vater, sei unser! Fürwahr, dann ehret ihr Meinen Namen, dann ist euer Mein Reich, dann kommt Mein Geist, und Mein Wille erfüllt sich. Ich bin heilig und Ich heilige euch, denn was bei Mir ist und von Mir selbst erfüllt ist, das ist heilig bei Mir. Amen

JW 14.10.1989

 

 

GEBET

 

JESUS, Du liebst uns. Aus Liebe wurdest Du Mensch, und um uns Deine Feindesliebe zu zeigen, bist Du an das Kreuz gegangen. Denn als wir die Sünde noch liebten, waren wir Deine Feinde, und Du gingst dennoch aus Feindesliebe an das Kreuz, um Deine Feinde alle zu Dir zu ziehen. Du bist der Sünderheiland; Du liebst zwar nicht die Sünde, aber den Sünder, und Du willst, daß der Mensch sich bekehre und lebe. Ja, o Herr, Du liebst den Gerechten und liebst den Sünder, und Du machst den Sünder gerecht durch Deine Gnade. Hilf uns, Herr, daß Du uns nicht nur mit Feindesliebe vom Kreuze her umfangen mußt, sondern mit einer Liebe als Bräutigam uns umschließt, mit einer Liebe, die eben Deinen himmlischen Bräuten entspricht. O Herr, laß uns nicht nur als Sünder Dir begegnen in

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Deiner Barmherzigkeit, laß uns doch als Bräute Dir begegnen, als Gerechtfertigte, als Deiner irgendwo durch die Gnade Würdige, daß Du uns endlich Freunde nennst, daß Du uns vielleicht Jünger nennst oder gar Deine vielgeliebten Bräute. Gib uns, o Herr, Deine Liebe und laß Deine Liebe wirken, daß wir Dich hören und Dir folgen und so gerecht zu Dir selber kommen. Amen

 

A - BETRACHTET JOHANNES AM JORDAN

 

Was würdet ihr heute sagen, so Johannes am Jordan das Evangelium der Buße verkünden würde: KEHRET UM! KEHRET EUER HERZ ZU GOTT!

Hat der Mensch sich umzukehren von der Welt zu Mir? Wo sind Menschen, deren Herz allein auf Mich gewandt ist, Mir offen und Mir willig?

Es muß eine große Bekehrungswelle kommen, eine Umkehr der Herzen, eine Weitabgewandtheit und eine Zugewandtheit zu Mir selbst. Denn auch heute ist es wahr: Das Himmelreich ist nahe! Mein Tag ist nahe! Habet nicht lieb, was in der Welt ist, denn wer die Welt liebt, in dem ist nicht Meine Liebe. Habet Mich lieb, die Liebe selbst, denn lieben heißt, dem gleich werden, dem zu eigen sein. Das ist euer Besitz und dem seid ihr zum Besitz. Wer die Welt liebt, ist der Welt Teil. Die Welt ist zwar euer, aber auch deren Gericht.

So liebet nicht die Welt und was in der Welt ist, denn Liebe ist Anbetung. Nur die Liebe selbst ist wert, von euch geliebt zu werden. Und ihr seid Meine Geliebten, und Meine Liebe ist in euch, und Meine Liebe wird euch vollenden als die Vielgeliebten. Umkehr heißt Abwendung von der Welt, heißt Zuwendung zu Mir, Hinwendung zu Meiner Liebe und in Meiner Liebe Mich und alles lieben um Meinetwillen. Habet nicht lieb, was in der Welt ist, denn sonst seid ihr der Welt Knechte und der Welt Glieder. Habt Mich lieb, und Ich bin euer Teil und ihr seid Meine Glieder, ihr gehört zu Mir und Ich zu euch. Liebt ihr Mich, bleibt ihr in Mir und Ich in euch.

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Was ist LIEBE? Wer ist euer Vater? Wer ist euer Erhalter? Wer ist euer Regent? Wer ist euer Leben? Wer ist euer Lebensziel?

Wenn ihr dreimal sagt: Du, o Herr, Du ewige Gottheit, bist Mir Anfang, Mitte und Ende, Schöpfer, Erlöser und Heiligmacher, so liebt ihr Mich wahrhaft! Wer die Welt liebt, nennt die Welt seinen Schöpfer, seinen Vater, nennt die Welt seinen Regenten und sein Ziel. Ich aber habe euch gesagt, Ich bin Anfang, Mitte und Ende. Nehmt Mich als solches an, und ihr liebt Mich wahr und vollkommen. Nennt nicht eure Eltern Vater und Mutter und nicht irgend jemand euren Regenten und niemanden an Kreaturen euer Ziel. Dehn es steht doch geschrieben: Der, der auf dem Throne sitzt, sagt: ICH BIN DAS A UND DAS O, ANFANG UND ENDE, DER EWIG IST UND EWIG WAR!

Und laßt ihr Mir das Recht, euer Vater, Schöpfer, euer Erlöser, Heiland, euer Vollender und Bräutigam zu sein, so liebt ihr Mich. Ihr gebt Mir die rechte Wertschätzung, und ihr liebt Mich wahrhaft und gerecht. Wer die Welt seinen Schöpfer, die Welt seinen Erhalter, die Welt seinen Bräutigam nennt, in ihm ist fürwahr nicht Meine Liebe, sondern die Liebe des Weltgeistes. Und wieviele sind, die heute sagen, Luzifer ist ihr Schöpfer, Luzifer ist der Herr, Luzifer ist ihr Bräutigam! O Ich sage euch, solchen ist das Heil ganz ferne.

So ist der, der auf dem Throne ist, der Ewige; Anfang, Mitte und Ende, Schöpfer, Regent, Erlöser und Heiligmacher.

So schenkt Mir eure Liebe, der Ich Mich dreieins offenbare, und ihr schenkt Mir die vollkommene Liebe. Ihr schenkt Mir Glaube als Schöpfer, Hoffnung als Erlöser und Liebe als ewiger Bräutigam. Amen

 

B - JOHANNES TAUFTE ZUR BUßE, ICH ABER MIT

DEM FEUER DES HEILIGEN GEISTES

 

Johannes machte die Gottsucher bußfertig, daß sie ihre Sünden bereuen, ihre Abkehr von Mir, daß sie sie beweinen und den Willen in sich stark machten, nicht mehr der Welt

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zu huldigen, denn die Welt ist Mein Knecht, vielmehr Mir allein zu dienen um Meinetwillen an der Welt oder an was auch immer.

So hat Johannes durch die Bußtaufe die Herzen für Mich gereinigt. Nun konnte Ich einziehen, Ich mit dem Feuer Meines Geistes, und somit war Ich ihr Leben und ihre Auferstehung. Johannes hat den Tempel der Bußfertigen gereinigt wie einen neuen Stall von Bethlehem; und wo die Herzen rein für Mich bereitet waren, da bin Ich eingekehrt wie bei Meiner ersten Herabkunft als Heiland, als Retter, als Erlöser.

So ist Johannes der, der die Tenne fegte, und Ich kam in das gereinigte Haus als König. Und wer Mich aufnahm, war und ist Mein Königreich, So ist Johannes der, der hinaustrieb, was im Gottestempel nicht sein sollte, er brandmarkte das Böse, und er bereitete den Weg für Mich. Er bereitete die Herzen, daß sie Mir allein offen seien, Ich ihre Hoffnung allein sei. Und wie sie hofften auf Mich, hatten sie Mir die Tür geöffnet, und Ich ging als guter Hirte ein, und Ich bin ihr guter Hirte, der sie bewahrt vor allem Bösen.

Auch heute sollt ihr zur Buße gerufen werden: Kehret um! Wendet euer Herz weg von der Welt, wendet es himmelwärts, zu Mir! Denn liebt ihr Mich, seid ihr in Mir und Ich bin in euch. Und Ich sage euch, es ist gut, wenn ihr wie Adam und Eva Reuetränen weint, denn die Reuetränen der ersten Menschen waren die Grundlage ihrer Erlösung. Erst auf die Reuetränen hin wurde ihnen verkündigt, daß Ich selbst zu ihnen komme als guter Hirte, um sie zurückzuführen in das Vaterhaus. Wo Reuetränen sind, wascht ihr die Sünden ab, und Ich trockne sie euch ab, und Ich salbe euch neu mit Meinem Geist.

So sehet ihr, Johannes ließ am Jordan die Tränen fließen, er erweckte Reueschmerz. Und es wurde hinausgestellt, hinausgeworfen aller Schutt der Welt, und die Herzen waren Mir offen und zugetan. Wie die Reuetränen von Adam und Eva die Erlösung einleiteten, so werden die Reuetränen euch rein vor Mir machen, und Ich komme als der König und Heiland, und ihr seid Mein Königtum.

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Sehet, Im Garten von Gethsemane habe Ich Bluttränen für euch geweint. Und ist es für den Menschen gut, wenn er Reuetränen weint? Hat nicht Maria Magdalena zu Meinen Füßen Reuetränen geweint und Meine Füße damit benetzt und sie dann gesalbt mit bestem Nardenöl? Ich sage euch, durch die Tränen der Maria Magdalena war sie fürwahr keine Sünderin mehr, sondern eine Gerechtfertigte. Sie salbte Mich mit Öl, das heißt, sie wurde lauter Liebe zu Mir, Mein geliebtes Kind. Ja, sie wurde ganz Liebe zu Mir, Mein vielgeliebtes Kind, und sie war durch die Reuetränen keine Sünderin mehr, sondern durch die Liebe, durch das Öl, die Vielgeliebte des ewigen Meisters.

Ich sage euch, wenn einmal die Gerichte über die Welt kommen, so mögen die Menschen neu getauft werden im Wasser ihrer Tränen. Denn viele, die Johannes am Jordan einst hörten, weinten vor Reueschmerz, und das hat sie rein gemacht für Mich, und Ich kam, und sie nahmen Mich auf. Und so sind die Jünger des Johannes schließlich Meine Jünger geworden. Johannes hat sie gereinigt, Ich aber geheiligt.

Warum habe Ich einst im Garten von Gethsemane Tränen geweint, die als Blut herabflossen auf den Boden? Um euch Tränenbäche zu geben. Weinet über eure Sünden, und sie sind euch von Mir nachgelassen. Und liebet Mich, und Ich werde euch den Geist Meiner Liebe geben, und ihr werdet geheiligt werden. Durch die Tränen, die ihr um Meinetwillen vergießt, seid ihr fürwahr keine Sünder mehr, und durch die Liebe, die ihr Mir zollt, seid ihr gerechtfertigt und werdet den Heiligen Gottes zugezählt.

So sage Ich euch, wenn Ich schon für euch weinte, wie Ich auch weinte über Jerusalem, so wollte Ich euren Tränen einen Lauf geben. Und wer Meiner Tränen gedenkt, wird auch leicht weinen. Und diese Tränen waschen eure Sünde und Schuld und das Gericht ab. Denn sehet, wer reumütig ist, den reinige Ich durch Mein Blut, und wer Mich liebt, den heilige Ich durch das Feuer Meiner göttlichen Liebe. Amen

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C - BETRACHTET DIE TOTENERWECKUNG DES LAZARUS

 

Lazarus, Mein Freund - und doch ist er dem Leibe nach verschieden! Aber er war Mein Freund und sollte Meine Freundschaft in der Art erfahren, daß Ich ihn aus dein Tode wieder zum Leben erwecke. Er war wirklich tot, und Ich habe ihn zu einem neuen Leben erweckt.

Wieviele Menschen sind heute tot dem Geiste nach, und Ich will sie zu einem neuen Leben erwecken, wie Ich Lazarus zu einem zweiten Leben erweckt habe. Sehet, durch die Sünde ist der Mensch tot. Und weil Ich euch liebe, und wenn ihr eine Sehnsucht auch nach Mir habet, so rufe loh euch neu ins Leben, Ich schenke euch Meinen Geist. Und wie Mein Geist den Lazarus vom Tode erweckte, so will Ich euch Meinen Geist senden. Er erweckt euch zu einem neuen Leben, Der alte Lazarus ist vorbei, der Zustand in Sünde und Tod, und der neue Zustand des Lazarus ist voll Meines Geistes sein, im Himmel wandeln, Glied Gottes sein, - des Höchsten Gemahl. Und so will Ich das Menschengeschlecht wie Lazarus aus dem Tod zu neuem Leben erwecken.

Sehet, Lazarus liebte Mich, er war Mein Freund. Und Ich verspreche allen, die Mich wie er oder ähnlich wie Lazarus lieben, Ich werde sie zu einem neuen Leben erwecken. Wie Ich Lazarus durch den Lebenshauch zu neuem Leben erweckte, zu einem ewigen Leben, so werde Ich euch ob eurer Liebe zu Mir zu einem neuen himmlischen Leben erwecken. Und euer Leben hat kein Ende in Mir. Somit stellt Lazarus jenen dar, der zwar verschieden ist, aber da er Mich liebte, habe Ich ihn neu erweckt zu einem neuen, unzerstörbaren Leben in Einheit mit Mir. Liebet Mich, und Ich sorge für den Rest. Ich erwecke euch zu neuem, ewigem Leben. Ihr werdet an Meinem Tische sitzen und mit Mir speisen im ewigen Mahle. Amen

 

D - BETRACHTET DAS SELBSTGERIGHT DES JUDAS ISKARIOT

 

Warum hat Judas Mich verraten und verkauft? Warum wurde er zum Verräter unter den Jünger.

Sehet, über ihn gilt das Wort: Er hatte lieb die Welt, und

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die Welt war sein Gott. Und sein Gott war ihm feil für 30 Silberlinge. Er hatte lieb die Welt, und Ich war ihm feil für 30 Silberlinge!

O habt nicht lieb die Welt und was in der Welt ist, habt Mich lieb und Meine Gnade und Mein Reich und Mein Leben, so werdet ihr sein gleich den nun gerechtfertigten Jüngern. Sie gaben um Meinetwillen alles Irdische her, daß Ich ihr Haupt und ihr Leben sei. Judas sammelte nur irdische Schätze, und Ich war ihm selbst feil für 30 Silberlinge. Er liebte das Geld, jenes Mittel, womit man die Welt gewinnen kann, er liebte das Geld und die Welt vielmehr als Mich. Er veräußerte Mich. Er verkaufte Mich um Geld, um die Welt zu gewinnen.

Und als Ich gebunden war und er sah, daß er seinen Meister verraten hatte, hatte er einen Reueschmerz. Er sah, daß er seinen Meister wirklich verkauft hat und warf die Silberlinge zurück in den Tempel. Und Ich sage euch, Judas ist nicht verloren. Judas ist zwar ein Zeichen für viele, die verlorengehen, aber Judas hatte einen rechten Reueschmerz. Denn hätte er das Geld behalten und es umgesetzt in Alkohol oder sonstige Güter, so wäre es das Zeichen seiner Unreuigkeit gewesen, aber er sagte zu Recht: Gebt mir meinen JESUS zurück, nehmt dieses Blutgeld von mir! Man spottete seiner, und er starb in Verzweiflung, aber im Reueschmerz.

Und so sehet ihr den Reueschmerz von Judas Iskariot, denn er warf das Geld weg, das er für den Verrat an Mir bekam. Er warf weg das Böse, er hatte bereut seine Untat. Sicherlich ist Judas in ein Gericht gefallen, aber in eine läuternde Art des Gerichtes. Er weinte und weinte in der Ewigkeit, und seine Tränen haben ihn einst reingewaschen. Ohne Reue von Mir keine wahre Gnade, keine Ewigkeitsgnade. Erst Reue macht. Mein Verdienst am Kreuz für euch wirksam. So hat auch der gute Schacher Reuetränen geweint, und darum versprach Ich ihm das Paradies, daß er "heute schon" mit Mir in Meinem Reiche ist. Die Reuetränen haben eine Maria Magdalena zu einer Gottesbraut gemacht, denn so hat sie sich Meiner Liebe, Meinem Feuer bereitet.

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Und wenn ihr Sünder seid, es gibt keinen schnelleren Weg, eure Sünden wegzuwaschen: Schauet auf Meine Tränen, die wie Blut zu Boden fielen im Garten von Gethsemane, und Ich werde euren Augen und eurem Herzen Tränen geben. Ihr bereut, und Ich spreche zu euch die gleichen Worte wie einst zum guten Schacher: Noch heute, noch jetzt wirst du in Meinem Reiche, wirst du In Meiner Gnade, wirst Du in Meiner Gemeinschaft, wirst du in Meiner Einigkeit sein, wirst du ein lebendiges Glied Meines Leibes sein!

So verstehet ihr nun, die Reuetränen haben bei Adam und Eva die Erlösungsperiode eingeleitet. Die Reuetränen eines Petrus haben ihn gerechtfertigt vor Mir und er wurde fortan gerecht in Mir gesehen, denn er hatte allzeit Reuetränen in seinen Augen und blieb so allzeit gerecht als ein Fels des Glaubens. Und nun ihr?

Seht auf Meine Tränen im Garten Gethsemane, beweinet sie; denn Ich weine über die Hartherzigkeit Sovieler! Über Jerusalem habe Ich geweint, aber sie hatten keine Tränen für Mich. Darum ist Jerusalem zerstört worden. Und Ich sage euch, das Volk Israel wird weinen um Meinetwillen, und damit wird es gerechtfertigt. Und darum bin Ich auch das Heil Israels!

Reuetränen sind eure Gabe mit eurer Liebe. Und die Reuetränen machen wirksam Mein Blut und eure Liebe und schaffen euch in Meinem Geiste neu. Amen

JW 21.10.1989

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